Die Ausgangslage
Continental liefert für Kieswerke und die Nassgewinnung die Komponenten, die das Material bewegen: Saug- und Druckschläuche für Schwimmbagger, Schwimmleitungen und Fördergurte bis zur Halde. Diese Produkte arbeiten dort, wo man sie nicht sieht: unter Wasser am Saugkopf, im Inneren einer Leitung, unter tonnenweise Kies auf dem Band. Ein Realdreh zeigt davon höchstens die Außenhaut. Was das Produkt auszeichnet, bleibt der Kamera verborgen: der Aufbau des Schlauchs, das Profil des Gurts, der Übergang von einer Komponente zur nächsten.
Die Lösung
Ein Produktvideo als 3D-Animation, das die komplette Förderstrecke eines Kieswerks als ein System zeigt: vom Baggerkopf am Grund über Schwimmleitung und Schaufelrad bis zum Förderband. Erzählt wird aus der Sicht des Planers, der im Baubüro seine Anlage zusammenstellt. Jede Komponente erscheint an ihrem Einsatzort, mit Blick ins Innere und einer Zeile zum Nutzen: der Saugschlauch als bewegliches Gelenk, der Saug-Druck-Schlauch mit Helix am Schaufelrad, der Fördergurt mit Chevron-Profil für steile Anstiege, das Reparaturmaterial, das Stillstände verkürzt. Die Animation wechselt frei zwischen Anlagenübersicht, Detail und Querschnitt und macht so aus einem Sortiment einzelner Produkte ein zusammenhängendes Argument. Produziert wurde der Film auf Englisch.
Warum das übertragbar ist
Hersteller aus dem Anlagen- und Maschinenbau verkaufen selten ein einzelnes Produkt, sondern eine Komponente, die in einem größeren System funktionieren muss. Ein Produktvideo als 3D-Animation zeigt beides zugleich: das Bauteil im Querschnitt und seinen Platz in der Anlage. Ohne Dreh im Kieswerk, ohne Taucher, ohne Stillstand am Band. Das Format eignet sich überall dort, wo das Produktversprechen an einer Stelle entsteht, an die eine Kamera nicht kommt: unter Wasser, im Inneren einer Leitung oder unter dem Material, das gerade gefördert wird.
