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Case Study · Techem

Techem: Ein Arbeitgeberfilm, der mit dem Warum anfängt

Internationaler Employer-Branding-Film für Techem: Mitarbeitende aus Lager, Zentrale und Landesgesellschaften beantworten vier Fragen - auf Englisch, in drei Bildformaten.

Techem: Ein Arbeitgeberfilm, der mit dem Warum anfängt

Die Ausgangslage

Techem wird von außen oft als deutsches Abrechnungshaus wahrgenommen. Intern sieht das Unternehmen sich anders: als international aufgestellter Energiedienstleister für die Immobilienwirtschaft, mit einem starken Digitalschwerpunkt und dem Anspruch, Gebäude effizienter, smarter und nachhaltiger zu machen.

Zwischen diesen beiden Bildern liegt ein Recruiting-Problem. Wer international Talente sucht, konkurriert nicht nur mit anderen Arbeitgebern der Branche, sondern mit jedem Unternehmen, das dieselben Fachleute für Software, Daten und Vertrieb braucht. Und wer sich nicht erklärt, wird eingeordnet - meistens falsch.

Die Vorgaben aus dem Briefing waren dabei ungewöhnlich klar, und zwar vor allem darin, was der Film nicht werden sollte: keine überzogene Diversity-Inszenierung, kein Greenwashing, keine technischen Details, keine gezwungene Lockerheit. Übrig blieb eine Aufgabe, die schwerer ist, als sie klingt: einen Arbeitgeberfilm zu machen, dem man glaubt.

Die Lösung

Ein Recruiting-Video von rund 90 Sekunden, gebaut aus vier Fragen:

  1. Wofür steht Techem?
  2. Was schätzt du an deiner Arbeit hier besonders?
  3. Wie entwickelst du dich weiter?
  4. Warum würdest du empfehlen, hier zu arbeiten?

Beantwortet werden sie nicht von der Geschäftsführung, sondern von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen und Ländern - aus dem Lager, aus der Zentrale, aus Vertrieb, Kundenbetreuung und Controlling. Die Fragen sind im Film hörbar. Das ist eine bewusste Entscheidung: Wer die Frage kennt, hört die Antwort anders als einen Werbesatz.

Die Interviews tragen den Film, Realdreh aus dem Arbeitsalltag hält ihn in Bewegung. Aus dem Lager kommt die Logistik in Betrieb, aus der Zentrale das offene Arbeiten und die internationalen Online-Meetings, die zeigen, dass die Teams über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten. Kurze Textanimationen setzen die Stichworte, die sonst jemand aussprechen müsste.

Die Entscheidung gegen KI-Synchronisation

Der Film läuft international. Also stand früh die Frage im Raum, ob sich die Sprachfassungen per KI erzeugen lassen.

Wir haben davon abgeraten. Nicht, weil die Technik nicht funktioniert, sondern weil sie an dieser Stelle gegen den Zweck des Films arbeitet: Employer Branding lebt davon, dass man den Menschen glaubt, die man sieht. Eine synchronisierte Stimme, die nicht ganz zum Gesicht passt, erzeugt genau die Distanz, die ein Arbeitgeberfilm abbauen soll.

Der Film ist deshalb in seiner Originalsprache aufgenommen. Wo wir KI einsetzen und wo nicht, beschreiben wir auf unserer Seite zum KI-Hybrid-Video - die kurze Fassung lautet: dort, wo sie Tempo bringt, nicht dort, wo sie Vertrauen kostet.

Ein Dreh, drei Bildformate

Ausgeliefert wurde der Film in 16:9, 1:1 und 9:16. Karriereseite, LinkedIn-Feed und Story brauchen unterschiedliche Bildausschnitte, und ein hochkant beschnittener Querformat-Film sieht immer nach Notlösung aus.

Deshalb waren die Formate schon beim Dreh eingeplant: Bildaufbau und Kamerapositionen sind so gewählt, dass die Sprechenden in allen drei Ausschnitten sitzen und die Textanimationen in keinem davon abgeschnitten werden.

Warum das übertragbar ist

Employer Branding scheitert selten am Budget und fast immer an der Glaubwürdigkeit. Sobald ein Film anfängt, Werte aufzuzählen, hört die Zielgruppe auf zuzuhören - besonders die Zielgruppe, die man eigentlich will, weil sie Angebote vergleicht und Marketing erkennt.

Was funktioniert, ist unspektakulär: echte Menschen, echte Antworten, ein Schnitt, der ihnen Zeit lässt. Und die Disziplin, die Themen wegzulassen, die zwar gut klingen, aber niemand geglaubt hätte. Weitere Beispiele aus dem Bereich Energie finden Sie in unseren Referenzen, oder Sie sprechen direkt mit uns.

Videoformat: Recruiting-Video Machart: Realdreh Branche: Videos für Energieversorger

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