Die Ausgangslage
fautech aus Dornbirn entwickelt einen Rotationskolben-Verdichter nach dem Wankel-Prinzip - ölfrei und damit interessant für Anwendungen, in denen Ölfreiheit ein hartes Kriterium ist. Als Startup steht das Unternehmen vor einer doppelten Hürde: Das Funktionsprinzip unterscheidet sich fundamental von etablierter Verdichtertechnik und muss erst erklärt werden. Und das Entscheidende - was im Inneren der Maschine passiert - ist im Betrieb schlicht nicht filmbar.
Die Lösung
Ein Produktvideo als 3D-Animation, gebaut auf den Konstruktionsdaten: Die Animation öffnet die Maschine, zeigt die Kinematik des Rotationskolbens und macht das Wankel-Prinzip im Verdichter-Kontext nachvollziehbar - inklusive des zentralen Arguments der Ölfreiheit. Für ein Startup hat das einen zweiten Effekt: Eine präzise 3D-Animation verleiht einem jungen Produkt die visuelle Seriosität, die Investoren und Industriekunden von etablierten Herstellern gewohnt sind. Das Video arbeitet im Pitch, auf der Messe und im technischen Vertrieb gleichermaßen.
Warum das übertragbar ist
Im Anlagen- und Maschinenbau ist das Innenleben fast immer das eigentliche Argument - und fast nie sichtbar. Ein Produktvideo als 3D-Animation löst das direkt aus den CAD-Daten: Schnittansichten, Explosionsdarstellungen, Funktionsabläufe in Zeitlupe. Das funktioniert für Prototypen, die noch gar nicht gebaut sind, genauso wie für Serienmaschinen, deren Kernprozess sich der Kamera entzieht.
