Dieser Artikel wurde von Sebastian Werner von Socialvideomarketing.de verfasst.

Der Trend zum Online Video wird immer größer. Im Juli 2014 widmete selbst der englische „Guardian“ einen Leitartikel diesem Phänomen und empfahl Unternehmen mit Nachdruck, auf die bewegten Bilder zu setzen. Die britische Zeitung stützte sich dabei auf eine Untersuchung von „Cisco“, wonach im Jahr 2017 rund 69 Prozent des gesamten Internetverkehrs einfacher Nutzer aus dem Abspielen von Videos bestehen werden. Vereinfacht gesagt: In fünf Jahren würden Sie diesen Artikel vermutlich nicht lesen, sondern anschauen. Unternehmen sollten auf Online Videos setzen und diese gezielt in ihre Social Media Auftritte einbinden, um ihr Potential vollständig auszuschöpfen.

Online Video und der Social Media Auftritt haben in Kombination die größte Reichweite

User lieben es, ein Online Video anzusehen. „Volkswagen“ konnte im Rahmen einer Kampagne, Nutzer dazu bewegen, das Video insgesamt 60 Millionen Mal anzusehen.

Hierfür vertrauten sie ganz wesentlich auch auf „Facebook“ als Medium: Kein anderer Social Media Anbieter hat eine derart große Reichweite und nirgendwo sonst verbringen die Menschen so viel Zeit im Netz. Darüber hinaus ist Facebook gerade dabei ihre Viel Funktionen massiv auszubauen und so seinen Nutzern und den Seitenbetreibern mehr Möglichkeiten zu geben die Videos zu einem Erlebnis zu machen. Einfach gesagt: Wer ein Online Video in den sozialen Netzwerken und insbesondere bei „Facebook“ einstellt, erreicht die meisten Menschen und gibt diesen genau das, was sie sehen möchten.

User können Ihr Online Video in den Social Media Kanälen teilen

„Volkswagen“ hat allerdings ganz andere finanzielle Möglichkeiten, um Kampagnen zu lancieren als die meisten anderen Unternehmen. Gerade für kleine Unternehmen sind Social Media aber der richtige Ort, um ihr Online Video anzubieten: Ist dieses gut gemacht, teilen es engagierte und interessierte Nutzer von alleine. Social Media dienen als kostenloser Replikator, um immer neue Nutzer zu erreichen.

Dabei können kostenlose Reichweiten entstehen, die bei einer Werbeplatzierung sehr teuer sein würden. Diese Aufmerksamkeit kann insbesondere mit Videos erreicht werden, welche den Wunsch beim Zuschauer erwecken, das Video mit seinen Freunden zu teilen. Diese sog. viralen Videos entstehen häufig bei Inhalten mit sehr starken und meistens positiven Emotionen und unerwartete Wendungen in der Storyline.

In den sozialen Netzwerken findet man seine Zielgruppe

Es liegt in der Natur der Sache, dass man als Unternehmen spezialisiert ist: Wer beispielsweise Sportschuhe verkauft, wird bei Joggern reges Interesse mit einem Online Video über neue Produkte finden. Nirgendwo ist es so leicht, seine Zielgruppe zu finden, wie in den Social Media Kanälen. Hier haben Jogger eigene Gruppen gebildet und tauschen sich aus. Man hat die Chance, mit seinem Videoclip genau die Personen anzusprechen, bei denen die Chance sehr groß ist, dass sie das Video unter ihren Freunden weiterverbreiten und sich vielleicht auch für einen Kauf entscheiden.

Social Media helfen beim geschickten Kampagnenaufbau

Zuletzt spricht noch ein weiterer Punkt dafür, auf die Kombination aus den sozialen Medien und einem Online Video zu setzen: Diese ermöglichen einen geschickten Kampagnenaufbau. Man kann das Video nicht nur verbreiten, sondern auch mit Bildern, Texten und hilfreichen Links flankieren. Durch neuartige Apps wie z.B. „Vine“ vom sozialen Netzwerk Twitter kann man zudem kostenlos zusätzlich Kurzclips (bis zu sechs Sekunden) erstellen, die als Teaser dienen. Wer kreativ ist, findet auf diese Weise die Chance, seine Nutzer wirklich zu begeistern.

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