Erklärvideo Opimierung durch Tracking und Testing

Tracking und Testing – So optimieren Sie ein Erklärvideo

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Um den Erfolg Ihres Erklärvideos zu messen gibt es die Möglichkeit des Tracking und Testings, sowie die Conversion Optimierung! Wir geben Ihnen einen Überblick was das bedeutet und wie Sie geeignete Optimierungen durchführen können.

Was bedeutet Conversion Optimierung überhaupt?

Grundsätzlich beschäftigt sich Conversion Optimierung mit einer Verbesserung des Nutzererlebnisses auf der Website. Das Verfahren ermöglicht dem Besucher sich besser zurecht zu finden und liefert alle gewünschte Informationen auf einfache Art und Weise, sodass eine Entscheidung schneller getroffen werden kann. Am Ende soll der Nutzer das Produkt kaufen und Ihr Profit maximiert werden.

Doch bevor Sie mit Conversion Optimierung anfangen, ist eine sorgfältige Analyse der Daten nötig, um eine Aussage zu treffen, ob Ihr Erklärvideo richtig eingesetzt ist und Erfolg bringt. Läuft irgendwas nicht nach Plan, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen – in nur wenigen Schritten können Sie Ihre Strategie ändern.

Unser Tipp:
Unterscheiden Sie unbedingt, was Sie messen wollen! Entweder messen Sie den Erfolg Ihres Erklärvideos oder wie das Video sich auf Ihre Onlinepräsenz allgemein auswirkt!

Zu Erfolgsmessung stehen Ihnen zahlreiche Tools zur Verfügung, wie beispielsweise Google Analytics, Adobe Analytics, Webtrekk, Piwik oder AT-Internet.

Google Analytics ist eine kostenlose Variante, die zum Betrieb nur ein Google-Konto benötigt. Zusätzlich bieten einige der externen Videohosts, wie zum Beispiel wistia.com oder YouTube eigene Analysemöglichkeiten an. Sie unterscheiden sich in der Art und Weise, wie die Daten dargestellt werden, doch arbeiten meistens mit gleichen KPIs und Daten.

Die wichtigsten KPIs & Metriken im Überblick

Sie können selbst festlegen, welche der KPIs für Sie am wichtigsten sind. Trotzdem sind diese bei Erfolgsmessung eines Erklärvideos besonders wichtig:

  • View-Through-Rate (VTR) – Wie Viele Besucher haben auf das Video geklickt (z.B.: auf einer Suchergebnisseite) und sich die Zeit genommen es anzuschauen? Durchschnittliche VTR beträgt 16,9%
  • Abspielzeit (Watch Time) – Wie lange wurde Ihr Video tatsächlich geschaut? Viele Nutzer brechen bereits nach 15 Sekunden ab. Ihr Erklärvideo soll also in dieser Zeit am meisten Interesse erzeugen.
  • Click-Through-Rate (CTR) – Wie viele Nutzer haben auf den Call-To-Action in Ihrem Video geklickt? Ein Call-To-Action in einem Erklärvideo kann zum Beispiel zu einer Kontakt-, Produktseite aber auch zu einem weiteren Video leiten.
  • Shares – Wie oft wurde Ihr Video auf sozialen Netzwerken geteilt? Eine wichtige Kennzahl, die Ihnen sagt, wie schnell sich das Video verbreitet und neue Nutzer erreicht.
  • Abonnementen – Ist Ihr Erklärvideo bei Video-Portalen wie YouTube oder Vimeo vorhanden, so können Sie anhand dieser Metrik erkennen, dass der Videocontent Ihren Nutzern gefällt und sie davon mehr wollen.

Messen Sie den Erfolg Ihrer Website, so sind folgende Metriken besonders wichtig:

  • Traffic/Views – eine umstrittene Kennzahl. Viele der Seitenbetreiber sind daran fixiert mehr Traffic für eigene Seite zu generieren, doch was bringt Ihnen Traffic ohne dass er konvertiert? Betrachten Sie diese Zahl mit Vorsicht und konzentrieren Sie sich eher auf die Conversion Rate.
  • Conversion Rate – eine Conversion ist eine Aktion des Besuchers, bei der er eine Handlung tätigt. Dazu zählen: Kontakt aufnehmen, Newsletter abonnieren, Artikel in Warenkorb reinmachen, etc.
  • Verlinkungen – Wird Ihre Seite von Blogs, etc. seitdem ein Erklärvideo im Einsatz ist, weiterempfohlen? Damit steigt Ihre Bekanntheit und die Position im SEO-Ranking.
  • Einzigartige Besucher (Unique Visitors) – Gibt es auf Ihrer Seite viele neue Besucher, seitdem ein Erklärvideo vorhanden ist?
  • Verweildauer – Wie lange war der Nutzer aktiv auf der Seite? Erzeugt ein Erklärvideo Interesse, so bleibt der Nutzer länger auf der Seite und informiert Sich weiter.
  • Bounce Rate – Abbruchquote bezeichnet die Anzahl der Nutzer, die direkt auf der ersten Seite aussteigen und sich Ihre Inhalte nicht weiteranschauen.

Haben Sie Erkenntnisse aus den Daten gewonnen, so können Sie Verbesserungsvorschläge entwickeln, um Ihre Conversion Rate zu optimieren.

Mit diesen Tipps optimieren Sie Ihre Conversion Rate

Mit diesen 6 Optimierungsmöglichkeiten werden Sie Ihre Conversion Rate definitiv verbessern!

1. Platzierung Ihres Erklärvideos

 

Je nachdem was Ihr Zielvorhaben ist, sollten Sie Ihr Erklärvideo anders positionieren. Wollen Sie beispielsweise ein Produkt verkaufen, dann sollten Sie das Erklärvideo in der Produktbeschreibung platzieren. Weitere Möglichkeiten wären, Ihr Erklärvideo als Intro auf der Website zu nutzen oder es in Landing-Pages einzubauen.

2. Animierende Call-To-Action 

 

Überlegen Sie sich eine ansprechende Handlungsaufforderung!

Bei welcher Handlungsaufforderung fühlen Sie sich eher angesprochen?

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Die 2. Call-to-action spricht Sie mehr an? Das liegt daran, dass positive Wörter wie “kostenlos” und eine Zeitangabe verwendet werden. Ihr Erklärvideo wird durch eine ansprechende Handlungsaufforderung zum Verkaufsvideo!

4. Bieten Sie weniger Informationen an

 

Sie können sich wundern, was das heißen soll, aber manchmal erzeugen Sie Spannung, indem Sie weniger Informationen zur Verfügung stellen – das gibt dem Nutzer den Anreiz Sie zu kontaktieren, um mehr über Ihr Angebot zu erfahren. Außerdem wird der Nutzer in diesem Fall nicht mit Informationen überfordert.

5. Bauen Sie Vertrauenselemente ein

 

Trust-Elemente wirken Wunder! Sie sorgen für mehr Verkäufe und steigern die Kundenbindung. Diese sollen von Ihren Besuchern wahrgenommen werden und bieten sich optimal auf der Startseite an.

Die wirksamsten Trust-Elemente sind Siegel oder Testimonials (Referenzen).

Weitere mögliche Trust-Elemente:

  • Kundenmeinungen
  • positive Testergebnisse
  • Qualitätssiegel
  • Einbindung in Social Media etc.

6. Verschenken Sie etwas!

 

Bieten Sie Ihren Nutzern regelmäßig Aktionen an und seien Sie dabei so spezifisch wie möglich.

Im Optimalfall verbinden Sie das Ganze mit einer Handlungsaufforderung.

  • Bestellen Sie noch heute und erhalten Sie ein Geschenk im Wert von 10 €.
  • Abonnieren Sie unsere Newsletter und erhalten Sie bei Ihrer nächsten Bestellung 5 € Rabatt.
  • Bieten Sie Ihren Nutzern kostenlosen Content, beispielsweise in Form eines eBooks, an.

7. Professionelle Seitengestaltung

 

Dieser Faktor zählt ebenfalls positiv auf die Wahrnehmung der Nutzer. Sorgen Sie hierfür eine fehlerfreie und neutrale Darstellung Ihrer Seite. Vermeiden Sie unnötige Elemente. Dazu zählt auch eine intuitive Navigation, die dem Nutzer ermöglicht schnell Informationen zu finden.

Fazit: Testen, testen, testen!

Ihre Ergebnisse sollten Sie immer im A/B-Verfahren testen. Das bedeutet, dass sie immer zwei Alternativen miteinander testen. Ihre Nutzer werden in zwei Gruppen geteilt, sodass sie jeweils eine andere Version zu sehen bekommen. Somit können Sie sehen bei welcher Alternative beispielsweise öfter auf den Handlungsaufforderung-Button geklickt wurde.

Nehmen Sie nicht mehrere Veränderungen gleichzeitig vor, denn so können Sie keine Aussage darüber machen, welche der Faktoren sich wie auf Ihre Conversion Rate auswirken. Empfehlenswert ist es, einen Faktor zu verändern, die Ergebnisse zu messen und erst nachdem ein Ergebnis festgehalten wurde, neue Änderungen zu tätigen.

 

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