Livestreams: In einer neuen Welt der Kommunikation

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Livestreams: In einer neuen Welt der Kommunikation

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Ein Priester mit Hanteln, Hut und Sonnenbrille[1]…

…oder eine Chefin als Kartoffel[2] – Übertragungen von Meetings und Events in Echtzeit haben coronabedingt einen immensen Aufschwung erlebt und auch einigen Anlass zum Schmunzeln geliefert. Für Unternehmen bedeuten diese Übertragungen vor allem, näher an der Zielgruppe und an der Conversion zu sein.
Zeit, sich mit den Möglichkeiten von Livestreams zu befassen.

Dass diese sowohl im Privatleben als auch im beruflichen Kontext immer präsenter werden, liegt u.a. an neuen Techniken und Formaten wie LinkedIn Live, an völlig neuen Anwendungsmöglichkeiten, an der großen Nutzerakzeptanz und nicht zuletzt dem damit einhergehenden Erfolg für Unternehmen.

Sie als Marketing- und Kommunikationsexperte tun also gut daran, sich 2021 näher mit diesem Format auseinanderzusetzen.

Und den ersten Schritt dafür haben Sie bereits bewältigt: den Klick auf diesen Beitrag.

Hier finden Sie Insights zu Anwendungsfällen, Formaten und Performance sowie einen Guide für die Durchführung Ihres eigenen Livestreams inklusive Checkliste.

Livestream-Anwendungsfälle für Unternehmen

Vor 2020 wurden Live-Übertragungen vor allem für TV-Sendungen, Fußballspiele und Pressekonferenzen genutzt. In der Unternehmenskommunikation kamen sie eher selten zum Einsatz. 
Durch die Pandemie fallen Unternehmen jedoch plötzlich wichtige Leadkanäle und Einnahmequellen wie Messen, Events, Einweihungen, Produktlaunches und Kurse weg. 

Den persönlichen, menschlichen Kontakt können Videoübertragungen nicht ersetzen – viele Angebote und Veranstaltungen lassen sich jedoch überraschend gut ins Digitale verfrachten. 
Ob Gottesdienste, Privatkonzerte aus dem Wohnzimmer der Stars oder Malkurse – es gibt kaum etwas, was inzwischen nicht live gestreamt werden könnte.

Es ist nicht dasselbe wie vor Ort zu sein, sagen Kritiker, und damit haben sie vollkommen recht. Es ist anders, aber es ist die beste Lösung, die vielen Unternehmen derzeit zur Verfügung steht – und tatsächlich sehr viel mehr als nur eine “Notlösung”. 

Der Erfolg, den Livestreams in Bezug auf relevante Kennzahlen einspielen, spricht dafür, sie als neue Chance aufzufassen und fest in die Kommunikation zu integrieren.

Denn sehen Sie es mal so: Dank Live-Übertragung können Ihnen Zielgruppen zuschauen, die Sie bei Events vor Ort wegen räumlicher Distanz nie erreicht hätten. Sie können unbegrenzte Teilnehmer einlassen. Sie können sich selbst und Ihr Unternehmen von einer privaten und natürlichen Seite zeigen, die bisher verborgen blieb. Und Sie können mit etwas Kreativität Livestream-Formate schaffen, die Ihnen eine wachsende Community beschert.

Ob Sie Ihre Produkte präsentieren, Leads generieren, auf sich aufmerksam machen, Bewerber überzeugen oder Ihre Dienstleistung trotz Kontakteinschränkung anbieten möchten: Eine Übertragung in Echtzeit bietet Ihnen die Möglichkeit dazu.

 

Jetzt Termin für Ihre Livestream-Beratung vereinbaren!

Verschiedene Livestream-Formate im Überblick

Um das passende Format für Ihr Unternehmen zu finden, sollten Sie sich im Vorfeld Gedanken zu folgenden Punkten machen:

Im Folgenden stellen wir Ihnen häufig genutzte Formate in der Unternehmenskommunikation mit kurzer Erläuterung und Beispielen aus der Praxis vor.

“Einfach mal live gehen” sollten Sie vermeiden. Überlegen Sie vorher, welche Inhalte und Formate Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert bieten.

Webinar live übertragen

Was: Webinare werden eingesetzt für interaktive Vorträge, Schulungen oder Produktpräsentationen, bei denen die Teilnehmer über den Chat, Quizze und Umfragen aktiv miteinbezogen werden. 

Wie: Überlegen Sie sich ein Thema, das hilfreich für Ihre Zielgruppe ist. Sie können beispielsweise Tipps zu Ihrem Produkt geben (“3 Erweiterungen für [Produkt, z.B. Internetbrowser], die Sie kennen sollten”) oder ein verwandtes Thema aufgreifen (“Wie Sie Ihren Homeoffice-Alltag optimal strukturieren”).

Warum: Webinare sind nicht nur eine gute Möglichkeit, Ihr Fachwissen einer großen Zuschauerzahl zur Verfügung zu stellen oder Ihr Produkt vorzustellen, sondern auch wertvolle Leads über die Anmeldung zu generieren. Wenn Sie Tickets verkaufen, schaffen Sie noch eine zusätzliche Einnahmequelle

Beispiel: Adobe hat ein Webinar zum Thema “Formularprozesse mit Adobe Acrobat DC und Adobe Sign” live gestreamt und die Aufzeichnung hinterher gratis zur Verfügung gestellt.[3]

Expertenrunde / Talkshow live streamen

Was: Für dieses Format werden Gäste eingeladen, die entweder (momentan mit Sicherheitsabstand) vor Ort des Veranstalters sind, oder ebenfalls per Kamera dazugeschaltet werden. Der Vorteil ist, dass der Livestream durch die Dialoge dynamischer wird und den Zuschauern verschiedene Perspektiven zu einem Thema geboten werden.

Wie: Recherchieren Sie, welche Themen gerade im Trend sind und Ihre Zielgruppe interessieren. Kontaktieren Sie anschließend Experten oder Influencer für verschiedene Teilbereiche des Themas und überlegen Sie sich eine spannende Fragestellung. Ein Moderator hilft dabei, die Diskussion zu lenken und ggf. auch die Fragen und Kommentare der Zuschauer mit einzubeziehen. 

Sie können Ihre Community auch abstimmen lassen, welchen Gast Sie als nächstes einladen oder über welche Frage Sie diskutieren sollen.

Warum: Mit Expertenrunden können Sie Ihre Reichweite um die Communities Ihrer Gäste erweitern. So sichern Sie sich mehr Aufmerksamkeit und können diese auch auf Themen lenken, die mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Dienstleistung oder Produktpalette zu tun haben. Bewerben Sie am Ende der Talkrunde auch beispielsweise Ihren Newsletter, in dem die Zuschauer über die nächsten Livestreams informiert werden. So können Sie wertvolle Leads generieren.

Beispiel für einen live übertragenen Expertentalk von videoboost: Für E.ON haben wir bereits zwei “Energy Talks” gestreamt. Dies ist ein neues virtuelles Format, bei dem sich Experten in der Energiebranche zu verschiedenen Themen austauschen und mit den Zuschauern am Bildschirm live interagieren.

Für E.ON hat videoboost bereits zwei Energy Talks live gestreamt.

Messe online veranstalten

Was: Dass eine Messe komplett digital stattfinden kann, hätte wohl auch kein Veranstalter gedacht. Das vergangene Jahr hat jedoch gezeigt, dass es durchaus möglich ist – wenn auch mit Aufwand verbunden. 
Ein digitaler Messestand besteht meist aus Vorträgen, Unternehmens- und Produktvorstellungen

Wie: Dient Ihr Messeauftritt einer Produktpräsentation, stellen Sie Ihr Produkt entweder in einer Live-Demo vor oder zeigen Sie es in einem vorab produzierten Produkt- oder Erklärvideo. Möchten Sie Ihr Unternehmen vorstellen, können Sie auch das in einem kurzweiligen Vortrag oder mit einem Imagevideo tun. Nutzen Sie außerdem die Chance, mit Ihren Zuschauern ins Gespräch zu kommen. Holen Sie sich am besten auch hier einen Moderator an die Seite, der den Chat managt und Fragen an Sie weitergibt.

Warum: Mit einem live gestreamten Messestand können Sie die gleichen Ziele verfolgen wie mit einem “realen”. Er eignet sich für Vertrieb, Bekanntheit, Recruiting und Networking.

Beispiel: Die Frankfurter Buchmesse hat ihren Auftritt komplett ins Digitale gelegt. Vielfältige Formate wie Vorträge, Webinare, digitale Ausstellungen und Interviews bildeten ein fünftägiges Messeprogramm.[4]

Summit live übertragen

Was: Ein Summit beschreibt eine Veranstaltung, die häufig ein- oder mehrtägig ist. Das Programm besteht meist aus Vorträgen, Workshops, Expertenrunden, Produktvorstellungen, etwas Unterhaltung und Networking-Möglichkeiten für Speaker und Teilnehmer.

Wie: Gerade wenn Sie Teilnahmetickets verkaufen, müssen Sie Ihrer Zielgruppe wirklich etwas bieten können. Suchen Sie sich hochkarätige Speaker (intern und/oder extern) und behandeln Sie aktuelle, relevante Themen und Trends. Achten Sie darauf, dass die Veranstaltung insgesamt nicht zu werblich wird, sondern Ihren Zuschauern eine ausgewogene Mischung aus Information, Entertainment und Austauschmöglichkeit bietet. Die verschiedenen Sessions eines Summits können sowohl unter ein Hauptthema fallen als auch viele verschiedene Themengebiete abdecken. Die Teilnehmer können sich dann ihren eigenen “Stundenplan” zusammenstellen und die Sessions besuchen, die sie interessieren.

Warum: Sie erweitern Ihr Netzwerk, positionieren sich als Experte und generieren über den Ticketverkauf wichtige Leads.

Beispiel für einen virtuellen Live-Summit von videoboost: Als Ersatz für ausgefallene Messen wie die Hannover Messe haben wir für Pepperl+Fuchs einen erfolgreichen Online Summit gestreamt. Mit insgesamt fünf Tagen wurden verschiedene Zielgruppen mit vielfältigen Themen adressiert, um zu Netzwerken, Produkte vorzustellen und neue Aufträge an Land zu ziehen.

Livestream Ppperl+Fuchs

Der Erfolg unserer Kunden ist unser Erfolg: Der Online Summit von Pepperl+Fuchs war für uns alle eine tolle Erfahrung.

Wir veranstalten außerdem mit der LEADGEN 2021 einen eigenen virtuellen Summit für Marketing- und Kommunikationsexperten. Wenn Sie Lust auf spannende Themen rund um Leadgenerierung und Marketingtrends haben und sich mit anderen Marketern vernetzen möchten, sind Sie hier genau richtig. Hier können Sie sich Ihren Platz für die LEADGEN sichern.

Event live veranstalten

Was: Ein Event besteht ähnlich wie ein Summit meist aus verschiedenen Sessions. Unter Events fallen auch etwas privatere Veranstaltungen. 

Wie: Streamen Sie Events, die Ihre Zielgruppe interessieren – beispielsweise Produktlaunches. Um Ihre Zuschauer aktiv einzubeziehen, können Sie beispielsweise Challenges ausrufen, Gewinnspiele veranstalten oder Quizze und Umfragen durchführen.

Warum: Mit der Live-Übertragung eines solchen Events teilen Sie besondere Momente mit Ihren Zuschauern, lassen sie an Ihrer Kultur teilhaben und können den Vertrieb steigern.

Live-Events sind nicht nur gut fürs Image, sondern öffnen auch Interaktionsmöglichkeiten mit den Zuschauern. 

Beispiel: Als Ersatz für den abgesagten World Mobile Congress hat Huawei seinen Produktlaunch live auf YouTube gestreamt und viele positive Reaktionen erhalten.[5]

Bereit für Ihr eigenes Live-Projekt? Wir unterstützen Sie gerne!

Q&A-Session live abhalten

Was: Dass Frage-Antwort-Formate auch eigenständig funktionieren, ist eine gute Nachricht für alle, die sich bereits eine aktive und interessierte Community aufbauen konnten und nicht viel Zeit in die Vorbereitung eines Livestreams investieren möchten.

Wie: Ermuntern Sie Ihre Community im Vorfeld, Ihnen Fragen einzuschicken, um ein Backup zu haben. Dafür können Sie auch ein Thema vorgeben (beispielsweise “Was sind eure Fragen zum neuen Smartphone?”). In der Session selbst beantworten Sie außerdem ad hoc die Fragen, die von Ihren Zuschauern live gestellt werden. In kleinen Livestreams können Sie die Teilnehmer selbst zu Wort kommen lassen, in größeren sollten Sie den Chat verwenden und ggf. einen Moderator beauftragen. 

Fragen, die aus Zeitgründen nicht beantwortet werden können, können Sie im nächsten Livestream oder in Social-Media-Posts aufgreifen

Q&A-Sessions lassen sich auch gut zu zweit abhalten, wodurch ein spannender Dialog entstehen kann.

Warum: Sie zeigen Ihrer Zielgruppe, dass Sie sich die Zeit speziell für deren Fragen nehmen, können sich authentisch präsentieren (beides gut für Ihr Image) und auch Ihren Expertenstatus durch das spontane Beantworten festigen. 

Bei Fragen zu Ihrem Produkt können Sie es (wenn möglich) live demonstrieren oder einen kurzen Videoclip einspielen. So kurbeln Sie glaubwürdig und kompetent Ihre Verkaufszahlen an.

Beispiel für eine Q&A-Übertragung von videoboost: Da die Saison pandemiebedingt nicht wie gewohnt eröffnet werden konnte, haben wir für den SV98 einen digitalen Fanabend live gestreamt. Die Zuschauer konnten im Vorfeld bereits Fragen einsenden und auch während des einstündigen Streams in den Chat schreiben. 

Livestream Fanabend SV98

Wenn die Fans nicht zur Veranstaltung kommen können, kommt die Veranstaltung eben zu den Fans. Dank Livestream und Chat konnten Verein und Community trotz Pandemie interagieren.

Live einen Blick hinter die Kulissen bieten

Was: Behind-the-Scenes-Videos geben den Zuschauern direkten Einblick in das Geschehen hinter den Türen eines Unternehmens. Sie sind seit jeher beliebt und können auch direkt live gestreamt werden, um den Zuschauern das Gefühl zu geben, noch unmittelbarer dabei zu sein. 

Wie: Überlegen Sie sich, welche exklusiven Insights für Ihre Zielgruppe spannend sind. Nehmen Sie sie beispielsweise mit zu einer Produktionsstätte oder zu einem Videodreh. Auch Führungen durch Räume (“Tag der offenen Tür”) und spontane Interviews mit Mitarbeitern sind in diesem Format denkbar. 

Warum: Diese Videos zahlen auf Ihr Image ein und werden z.B. für Recruiting-Zwecke verwendet. Einblicke in Ihre Produktion können sich auch positiv auf den Absatz Ihres Produkts auswirken.

Beispiel: Epiphan nahm seine Zuschauer auf eine Studiotour mit und präsentierte Räumlichkeiten und Mitarbeiter.[6]

Workshop in Echtzeit streamen

Was: Bei einem Workshop wird ein Thema meist mit hohem Praxisanteil vermittelt und die Teilnehmer werden aktiv miteinbezogen. Dies kann beispielsweise in Form von Einzel- oder Gruppenaufgaben geschehen. 

Wie: Was vor Corona ebenfalls meist vor Ort durchgeführt wurde, ist dank Kameras und Screensharing auch häufig online machbar. Nutzen Sie Ihre Expertise oder von Ihren Mitarbeitern und bieten Sie Ihrer Zielgruppe einen konkreten Mehrwert. Einen Workshop komplett neu zu kreieren, bedeutet zwar Aufwand, wird sich aber als Evergreen-Content für Sie auszahlen. Wenn Sie schon Workshops vor Ort durchgeführt haben, haben Sie bereits Materialien, auf die Sie zurückgreifen können. Denken Sie auf jeden Fall daran, Ihre Teilnehmer so häufig wie möglich aktiv einzubeziehen und mitmachen zu lassen. Ein Workshop lebt von Interaktivität, und diese ist online möglicherweise sogar noch wichtiger als vor Ort.

Warum: Nutzen Sie einen Workshop, um mit einer breiten Zuschauerzahl in Austausch treten zu können und sich als Experte zu positionieren. Auch mit Workshops können Sie über Anmeldeformulare qualifizierte Leads generieren bzw. über Ticketverkauf eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen. Denken Sie auch darüber nach, Ihren Teilnehmern im Anschluss ein besonderes Angebot zu machen, beispielsweise einen Rabatt auf den nächsten Produktkauf.

Beispiel: Das Unternehmen Popup Labor Baden-Württemberg hat einen Workshop zum Thema Livestream ganz einfach live gestreamt.[7]

Pressekonferenz live übertragen

Was: Bei einer Pressekonferenz wird meist ein Statement verlesen und erläutert, häufig auch von mehreren Personen. 

Eine Pressekonferenz dient daher eher der Information und weniger dem Austausch, lässt die Zuschauer durch die Liveübertragung aber näher ans Geschehen herankommen.

Wie: Gibt es große Unternehmensnews, die für eine breite Öffentlichkeit interessant sind? Dann scheuen Sie sich nicht, diese live zu verkünden. Während der Pandemie lässt sich eine Pressekonferenz auch einmal aus dem Homeoffice heraus abhalten.

Warum: Mit der Ankündigung von wichtigen News ist Ihnen die Neugierde Ihrer Community sicher. Neben der großen Reichweite gibt Ihnen eine Pressekonferenz auch nach dem Stream durch Presseberichte viel Publicity.

Beispiel für eine Pressekonferenz im Echtzeit von videoboost: Für tegut haben wir eine Pressekonferenz übertragen, in der das Unternehmen seine neue Strategie vorgestellt hat. Die Zuschauer konnten dabei ihre Fragen im Chat stellen, die Anwesenden auch live vor Ort. 

Die Pressekonferenz im Livestream hat tegut auf den Geschmack gebracht.

"Was videoboost hier in kürzester Zeit ruhig und professionell auf die Beine gestellt hat, hat uns definitiv auf den Geschmack gebracht. Das Thema Video und Livestream wird uns auch weiterhin beschäftigen und künftig sehr viel mehr Raum im Rahmen unserer Kommunikationsstrategie einnehmen."
Matthias Pusch
tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG

Finden Sie Ihr eigenes, wiederkehrendes Format

Je nach Use Case können Sie vermutlich mit einem der oben genannten Formate Erfolg haben. 

Gerade wenn Sie Livestreams aber zu einem elementaren Bestandteil Ihrer Unternehmenskommunikation machen möchten, sollten Sie darüber nachdenken, ein individuelles Format für Ihre Inhalte zu entwerfen. 

Der Vorteil: Sie stechen aus der Masse heraus, können Ihr Konzept branden und Ihre Zuschauer wissen, was sie erwartet.

Um Ihr individuelles Format zu kreieren, können Sie Elemente aus klassischen Formaten kombinieren. 

Beispiel: Sie sind Fitnesstrainer und veranstalten stets am ersten Donnerstag des Monats ein virtuelles Live-Event. 
Sie stellen das Thema des Tages vor (beispielsweise eine neue Übung, eine bestimmte Muskelgruppe o.ä.) und starten mit einem kurzen Impulsvortrag. Anschließend schaltet sich ein Gast für eine Keynote dazu, das thematisch ebenfalls in die Sport- und Gesundheitswelt passt – beispielsweise ein Tanzlehrer oder ein Ernährungswissenschaftler, der hilfreiche Insights gibt.

Im Anschluss werden die Fragen der Zuschauer von Ihnen und Ihrem Gast im Tandem beantwortet. Jetzt erhält Ihr Gast nochmal einen interaktiven Slot, beispielsweise gemeinsam mit den Zuschauern einen gesunden Smoothie nach einfacher Rezeptur mixen (das Rezept haben Sie im Vorfeld veröffentlicht). 

Alternativ oder anschließend führen Sie ein Abschluss-Workout durch, das zum Tagesthema passt.

Somit würde Ihr eigenes Livestream-Format aus Schulung – Expertendialog – Q&A-Session – Workout bestehen. 

Um Ihren Livestream noch klarer zu strukturieren und die einzelnen Slots zu branden, überlegen Sie sich für jeden Slot einen passenden Titel, den Sie in jedem Stream verwenden. Den Namen Ihres Unternehmens können Sie im ein oder anderen Titel einfließen lassen. 

Die Q&AQ-Sessions könnten z.B. “10 Fragen an [Name] in 10 Minuten” heißen, der Impulsvortrag “[Unternehmensname]’s Theorie-Check-In”, das Workout am Ende “[Unternehmensname]’s Sport-Check-Out”. 

Sie kommen sicher noch auf kreativere Ideen 🤓 Und wenn nicht, erarbeiten wir gerne ein passendes Format mit Ihnen. 

Die Titel sagen Sie entweder mündlich an (“Und jetzt ist es auch schon wieder Zeit für “10 Fragen …”) oder, wenn Sie sie auch visuell verankern möchten, binden Sie mit Grafiken in Ihren Livestream ein.

Wenn Sie Ihre Live-Events stets nach diesem Muster durchführen und für die einzelnen Slots eine ähnliche Länge einplanen, haben Ihre Zuschauer einen guten Durchblick, was sie wann erwartet.

Livestream zu zweit

Laden Sie Gäste ein, die für Ihre Zielgruppe interessant sind und bauen Sie damit auch Ihr Netzwerk aus.

Performance & Co.: 5 gute Gründe für Livestreams

Sie wissen bereits über die vielen Vorteile einer Live-Übertragung Bescheid? Dann können Sie sich direkt hier unseren kostenfreien Livestream-Guide herunterladen und losstarten! 

Ansonsten kommen jetzt noch einmal fünf Gründe, Livestreams in Ihre Unternehmenskommunikation einzubauen.

1. Höhere Klickzahlen und Reichweite

Wie gut performt eine Live-Übertragung? 

Das Unternehmen Pfizer hat 2019 direkt mit seinem ersten LinkedIn-Livestream einen immensen Erfolg erzielt. Es konnte über 170.000 organische Aufrufe verzeichnen und bekam mit über 1.000 Kommentaren mehr Reaktionen als in den über sechzig Posts der vorherigen sechs Monate zusammen. Insgesamt war die Engagement-Rate 4,5 mal so hoch wie bei einem durchschnittlichen LinkedIn-Post des Unternehmens.[8] 

So gut kann die Übertragung in Echtzeit also performen.

Diese Zahlen werden u.a. dadurch möglich, dass die Algorithmen von Social-Media-Plattformen Live-Content ordentlich unterstützen und somit eine noch größere Reichweite ermöglichen. 

Bei LinkedIn wird Live-Content in mehr Feeds und dort an höherer Stelle angezeigt, außerdem erhält die Zielgruppe automatisch eine Push-Benachrichtigung über den Start des Streams.[9]

2. Mehr Interaktionsmöglichkeiten

Trends wie User Generated Content zeigen, dass Zuschauer im Netz nicht mehr nur berieselt werden, sondern die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme und Mitgestaltung haben möchten.

Auch Stefan Pfeiffer weist darauf hin, dass klassische Vorträge natürlich einfach gestreamt werden können – aber nicht unbedingt sollten.[10] Interaktive Diskussionen à la TED Talks, Raum für Fragen und Gespräche mit den Zuschauern seien die weitaus bessere Variante.

Und der Grund dafür liegt auf der Hand: In einem Stream kommen Sie Ihrer Zielgruppe so nah wie selten. Diese Chance sollten Sie definitiv ergreifen.

Mit Chatfunktion, Q&A-Sessions oder offenem Austausch lernen Sie Ihre Zuschauer besser kennen und bekommen direkten Einblick in die Probleme, Fragen und Wünsche dieser (potentiellen) Kunden. So können Sie im Anschluss besser darauf reagieren und das Feedback in Ihre Produktentwicklung einfließen lassen. Ihre Unternehmenskommunikation wird dadurch zweidirektional; quasi vom Monolog zum Dialog mit Ihren Leads.

Durch die größere Reichweite und den direkten Kontakt zur Zielgruppe verkleinern Event-Übertragungen somit die Lücke zwischen Content und Conversion.[11] 

Mit der Zielgruppe im Livestream direkt in Austausch treten

Tschüss, passive Berieselung! Mit Livestreams geben Sie Ihrer Zielgruppe die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.

3. Der FOMO-Effekt

Die Algorithmen der Social-Media-Plattformen unterstützen Live-Content u.a. deshalb, weil pro forma von einer hohen Engagement-Rate ausgegangen werden kann.

Warum eigentlich?

Live-Übertragungen im Netz wecken die Neugierde und noch ein weiteres starkes Gefühl: Die Angst, etwas zu verpassen (Fear Of Missing Out). Inhalte, die möglicherweise nur für eine begrenzte Zeit verfügbar sind, machen sie umso interessanter – das Erfolgsrezept von Snapchat. 

Und dabei geht es nicht nur um den gestreamten Inhalt an sich, der wahrscheinlich im Nachgang doch noch irgendwo aufrufbar sein wird. Sondern eben auch um die Interaktionsmöglichkeiten und die Chance, Fragen stellen zu können, neue Features erklärt zu bekommen oder einfach die Menschen hinter der Marke live erleben zu können.

4. Der Livestream als Imagebooster

Zugegeben: Live-Übertragungen von Events können gerade am Anfang ganz schön Respekt einflößen. Nicht umsonst gelten sie im TV seit jeher als Königsdisziplin

Anders als in der glamourösen Fernsehwelt werden Fehler und Pannen im Netz aber eher noch verziehen oder gehen sogar viral. 

Im Livestream kommt es weniger darauf an, alles perfekt zu machen, sondern vielmehr um Authentizität und Natürlichkeit.

Somit geben sie Unternehmen die Chance, etwas für ihr Image zu tun und der Marke ein Gesicht zu verleihen. 

So können Sie sich sympathisch, glaubwürdig und als “normale Person von nebenan” präsentieren, was besonders den Unternehmen zugute kommt, bei denen die Menschen hinter den Produkten und Dienstleistungen selten sichtbar sind. 

Ein Beispiel dafür ist der Hörbuch-Streamingdienst Audible. Hier nutzen Autoren wie Mel Robbins die Live-Übertragung, um sich selbst vorzustellen, ihre Hörbücher anzuteasern und der Zielgruppe hilfreiche Tipps und Insights zu verwandten Themen zu geben.[12]

5. Der Livestream als Contentbooster

Während Onlinevideos wie Ads und Stories immer kürzer werden und inzwischen oft nur noch wenige Sekunden dauern, sollte Ihre Übertragung 15 Minuten nicht unterschreiten. Je länger Ihr Stream, desto mehr Content erzeugen Sie für Ihre Zielgruppe – auch für Ihre Kommunikation nach dem Event. In unserem Guide erfahren Sie, wie Sie Ihre Aufzeichnung hinterher maximal nutzen können.

Ein weiterer Vorteil von längeren Streams: Sie geben Ihrer Zielgruppe mehr Zeit, sich noch nachträglich hinzuzuschalten.

Den Content nach dem Livestream optimal über verschiedene Kanäle streuen

Livestreams sind eine wahre Contentquelle.

Bereit für Ihr eigenes Live-Projekt? Wir unterstützen Sie gerne!

Livestreams: Must-Have für Ihre Unternehmens-kommunikation

Was das Video unter den Contenformaten ist, ist der Livestream unter den Videoformaten: King

Mit Livestreams lassen sich nicht nur beeindruckende KPIs erreichen, sondern auch ganz neue Interaktionsmöglichkeiten mit der Zielgruppe erschließen. 

Den Anwendungsfällen und Umsetzungsmöglichkeiten sind dank vielseitiger Formate und der hohen Nutzerakzeptanz kaum Grenzen gesetzt.

Auch wenn Covid-19 als starker Katalysator gewirkt hat, gehen wir nicht davon aus, dass Übertragungen in Echtzeit ein kurzzeitiger Trend sind.

Je mehr Marketer und Unternehmen sich trauen, Ihre Inhalte live zu teilen, desto mehr werden von den positiven Effekten und der direkten Kommunikation mit ihrer Zielgruppe überzeugt sein. 

Achten Sie allerdings darauf, dass eine Live-Übertragung Ihres Contents wirklich sinnvoll ist und Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert gegenüber einer regulären Videoproduktion bietet. Das bloße Streamen von Vorträgen und Veranstaltungen, ohne Ihr Publikum mit einzubeziehen, wird Sie vermutlich nicht zum Erfolg führen.

Und auch wenn der erste Livestream nicht gleich durch die Decke geht oder Sie mit technischen Problemen zu kämpfen haben: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Denken Sie daran, dass Testen & Analysieren das A und O ist. Analysieren Sie das Feedback Ihrer Community, werten Sie aus, was gut lief und was weniger gut ankam und passen Sie Ihr Format immer wieder an – so wie Sie es mit Ihren übrigen Kommunikationsmaßnahmen auch tun.

Scheuen Sie sich auch nicht, Ihren Zuschauern transparent zu machen, dass Livestreams noch Neuland für Sie sind. So schaffen Sie ein Gemeinschaftsgefühl (“Lassen Sie uns gemeinsam diese Reise starten”) und punkten mit Ehrlichkeit und Sympathie.

Sind Sie bereit, mit der Planung Ihrer Live-Übertragung loszulegen? Dann laden Sie sich als Unterstützung hier unseren kostenfreien Livestream-Guide herunter. 

Der Guide enthält Infos zu …

… Planung

… Promotion und Organisation im Vorfeld

… Durchführung

… Promotion nach dem Stream

… Erfolgsmessung des Streams

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und sind für Planung und Umsetzung jederzeit für Sie da.

Das Erfolgsmodell digitale Plattform – So transformiert sich das Geschäftsmodell in der Videoproduktion

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Das Erfolgsmodell digitale Plattform – So transformiert sich das Geschäftsmodell in der Videoproduktion

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Willkommen in der Ära der digitalen Innovationen und Herausforderungen!

Die Digitalisierung nimmt vor keinem Unternehmen halt – garantiert auch nicht vor Ihrem Unternehmen! Mit dem digitalen Wandel verändern sich die gesamten Kommunikationsstrukturen von Unternehmen, indem relevante Informationen mit Hilfe des Mediums Video digitaler, einheitlicher und zugänglicher werden.

Durch das Prinzip der Digitalen Disruption und die Entwicklung von neuen Megatrends im digitalen Universum erfordern ein neues Geschäftsmodell – die digitale Videoproduktions-Plattform. Sie ermöglicht es Unternehmen und Video Experten an einem virtuellen Ort zusammenzuführen und eine, sich einfach nutzende, sichere und organisierte Umgebung zu schaffen.

Übersichtlich, kosteneffizient und transparent. Aber was hat Digitale Disruption und Plattform als neues Geschäftsmodell damit zu tun? Und was bedeutet das alles für die Videoproduktion im 21. Jahrhundert?  Wir haben uns für Sie umgeschaut! 

Dass sich die digitale Ära auf globaler Ebene im stetigen Wandel befindet ist keine Neuigkeit. Es ist dieser Wandel, der Unternehmen vor unzählige neue Herausforderungen und Risiken stellt. Unternehmen müssen sich mit ihnen auseinandersetzen, um nicht den Anschluss in die digitale Welt zu verpassen.

Wie Darwins Theorie der Evolution aus dem Tierreich, entwickeln sich in der digitalen Welt andauernd Innovationen und neue Technologien, die ihre dominierenden Vorgänger ablösen. Sie verändern unser Leben im digitalen Zeitalter und prägen unseren Lebensstil grundlegend. 

Über das letzte Jahrzehnt haben sich mehrere Megatrends entwickelt, welche Unternehmen die Möglichkeiten bieten sich neu zu entfalten und weiterzuentwickeln.

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Für Neugierige: Interessiert, wie videoboost die Videoproduktion transformiert? Hier klicken und entdecken!

Megatrends und digitale Geschäftsmodelle:
Ein Sprung ins kalte Wasser!

Die digitale Umwelt wird maßgeblich von Megatrends geprägt. New Work, Konnektivität und Globalisierung.

Starten wir mit New Work: Durch den Fortschritt der Digitalisierung werden standardisierte Arbeitsprozesse vermehrt von Maschinen übernommen, da diese sie meist effektiver verrichten können als Menschen. Diese Veränderungen stellt Unternehmen vor die Herausforderungen die neuen Arbeitsbereiche zu erkennen und zu schaffen.[1]

Der Megatrend Konnektivität kann als der einflussreichste Bereich der digitalen Welt betrachtet werden. Menschen sind heutzutage jederzeit und überall erreichbar. Diese Vernetzung durch neue Technologien bestimmt den gesellschaftlichen Wandel und die strukturelle Arbeitsweise. [2]

Mit den Vorteilen der Globalisierung, welche durch neue digitale Technologien, die Vernetzung von Menschen und die Verarbeitung von Datensätzen und Information vereinfachen, kommen auch neue Risiken für (digitale) Unternehmen auf. Neben Handelskriegen und diplomatischen Krisen, spielen hier auch Cyberangriffe eine entscheidende Rolle.

Cyber-Sicherheit ist wichtiger als je zuvor. Die stetige Entwicklung der internationalen Systeme ist unaufhaltbar und wurde durch Postwachstumsökonomie über den Direkthandel bis hin zur globalen Gesellschaft maßgeblich geprägt.[3]

Die Entwicklung dieser Megatrends hat die Ersetzung von herkömmlichen Geschäftsmodellen durch neue Technologien oder Innovationen zur Folge.

Digitale Disruption: Der Überlebenskampf im digitalen Wandel beginnt!

Disruption lässt sich wie folgt definieren: “Disruption ist ein Prozess, bei dem ein bestehendes Geschäftsmodell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst beziehungsweise ‘zerschlagen’ wird.”[4]

Es ist Darwins “Survival of the fittest”-Leitsatz, der sich im digitalen Sektor als “Digitale Disruption” wiederfindet. Genauso wie Individuen sich seit Generationen den neuen Bedingungen ihrer Umwelt anpassen mussten, haben auch Unternehmen die Verantwortung, die Veränderungen in der digitalen Welt zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren. [5]

Was bei Darwin das Aussterben von Arten ist, wenn sie sich nicht anpassen können, ist bei der Digitalen Disruption beispielsweise das Aussterben von Videotheken. 

Wo es früher üblich war einen Film auszuleihen, um ihn dann einen Tag später wieder zurückzugeben, dominieren jetzt Innovationstechnologien wie die Online Streaming Dienste Netflix oder Amazon.

Für denselben Preis von einem ausgeliehenen Film aus der Videothek hat man nun eine tausendfache größere Auswahl direkt bei sich zu Hause. Somit ist das neue Prinzip kostengünstiger, einfacher zu konsumieren und weitaus komfortabler. Es sind genau diese Gründe, die eine Disruption ausmachen. 

Ein Blick auf die Entwicklung der Taxi Unternehmen zeigt, dass eine Anpassung zum Überleben des eigenen Unternehmens essentiell ist. Früher konnte man Taxen lediglich per Anruf oder Handzeichen auf sich aufmerksam machen. Mit der Entstehung von Konkurrenz Unternehmen wie Uber, welche die bisherige Taxi Unternehmensstruktur mit dem neuen App Buchungsprinzip überholte, waren Taxiunternehmen gezwungen sich dem anzupassen.[6]

Somit ist es nur logisch anzunehmen, dass Unternehmen, die sich dem neuen Trend nicht anpassen, Kunden verlieren und langfristig finanzielle Verluste hinnehmen müssen.

Diese Überlegungen führen zur Frage, wie sich Unternehmen all den neuen Herausforderungen begegnen können.

Digitales Geschäftsmodell: Plattform-Ökonomie löst klassisches Pipeline-Modell ab!

Durch die digitale Disruption entwickeln sich auch konventionelle Geschäftsmodelle weiter. Doch was bedeutet das genau? Wir schauen uns das im Bezug auf bekannte Beispiele genauer an.

Unternehmen können heutzutage nicht auf digitale Geschäftsmodelle verzichten. Unternehmen wie Airbnb, Uber oder Amazon hätten ohne digitale Strukturen keine Geschäftsgrundlage. Die Rede ist von Plattform Ökonomie. Über digitale Plattformen können Dienstleistungen und Produkte angeboten werden, welche durch digitale Innovationen geprägt sind und eine Neuheit für den heutigen Markt darstellen.[7]

Die Vorteile hierbei sind, dass Preise und Qualität transparent dem Kunden vorliegen, er somit eine fundierte Kaufentscheidung treffen kann. Auf dem digitalen Marktplatz kommen hier Anbieter und Nachfrager mithilfe der Plattform, zusammen. Dadurch wird das klassische Pipeline-Modell, in welchem sich Unternehmen auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb konzentrieren abgelöst.[8]

Warum steigen Unternehmen auf das Plattform-Modell um?

Eine Studie des F.A.Z Institut hat 2019 eine Befragung zum Thema digitaler Plattform durchgeführt. Thema war,  inwieweit diese digitalen Plattformen im Unternehmen nutzen. 74% der Befragten haben angegeben, dass dieses Thema in ihrem Unternehmen eine große Rolle spielt. Diese Unternehmen verfolgen dieses Thema mit großem Interesse mit der Intention Kosten einzusparen, neue Märkte zu betreten und neue digitale Geschäftsmodelle zu integrieren.[9]

Bevor ein Unternehmen eine digitale Plattform in seiner Arbeitsstruktur einführen kann, sollten dazu konkrete Einsatzbereiche definiert werden.Sei es ein Intranet zur Nutzung in der  internen Kommunikation, als Online Shop (z.B. Amazon, Zalando etc.) oder als Datenmanagement (Dropbox, Google Drive etc.).

Plattformen können sehr vielseitig aufgebaut werden, sodass es den Bedürfnissen der Unternehmen entspricht. Aber was hat das alles mit Videoproduktion zu tun und wie wirken sich die vorher angesprochenen Themenbereiche darauf aus? 

Plattform und Ökosysteme

Videoproduktion heute und die Herausforderung für Unternehmen

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass audiovisuelle Inhalte das neue Kommunikationsinstrument vieler Unternehmen geworden sind.

Nicht nur im Marketing, sondern auch in anderen Bereichen wie z.B. Vertrieb, interne Kommunikation, Recruiting oder Messeauftritten spielen Videoproduktion bei der Kommunikation eine entscheidende Rolle.

Inwieweit ist Bewegtbild-Werbung im Internet grundsätzlich geeignet, die folgenden Marketing-Ziele zu erreichen? [10}

Bewegtbildwerbung im Internet - Marketing-Ziele Veröffentlicht von Statista Research Department, 17.11.2015 Die vorliegende Statistik zeigt Ergebnisse einer Umfrage zum Einsatz von Bewegtbildwerbung für Marketing-Ziele. Als am besten geeignet auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht geeignet) bis 5 (voll und ganz geeignet) wurde das Marketingziel Produkteinführung mit einem Skalenwert von 4,42 bewertet. Inwieweit ist Bewegtbildwerbung im Internet grundsätzlich geeignet, die folgenden Marketing-Ziele zu erreichen?

Es wurden dazu mehrere Ansätze verfolgt. In einigen Großkonzernen wird die Videoproduktion beispielsweise In-House durchgeführt. Auch wenn dieser Weg auf den ersten Blick als perfekte Lösung für Unternehmen scheint, birgt sie auch Schwierigkeiten: 

Oftmals werden von verschiedenen Abteilungen Videos in Auftrag gegeben, die auch für andere Abteilungen oder Kommunikationszwecke hilfreich wären – nur werden diese Contents selten virtuell für alle bereitgestellt. [10]

So werden immer wieder neue Videos angefertigt, ohne vorhandenes Material und Synergie-Effekte zu nutzen. Das bedeutet Zeitaufwand und hohe Kosten.

Da unterschiedliche Produktionsformate (2D, 3D, Real, Hybrid) in den verschiedenen Einsatzzwecken eingesetzt werden können, ist es für ein Unternehmen außerdem eine sehr kostspielige Angelegenheit Experten für alle Bereiche zu beschäftigen.

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Aus diesem Grund beauftragen Unternehmen Agenturen für ihre Videoproduktion. Die Agenturen wiederum ziehen häufig dritte Parteien für die Videoproduktion hinzu. Somit haben Unternehmen oft keinen direkten Zugang zu den Video Experten, wodurch Feedbackschleifen lange dauern und teuer werden  können.

Die Unternehmen wissen allerdings häufig gar nicht, dass die Videos von Drittanbietern produziert werden. Diese Intransparenz macht die Zusammenarbeit verständlicherweise problematisch.

Die Antwort für die Videoproduktion von Morgen: Digitale Plattform!

Dieser digitale Wandel macht sich auch in der Videoproduktion bemerkbar. Die Frage ist wie Videoproduktion transparent, kostengünstiger und komfortabler für Unternehmen gestaltet werden kann. 

Mit Blick  auf die Entwicklungen der heutigen digitalen Welt liegt die Antwort klar auf der Hand: Die Rede ist von einer digitalen Plattform.

5 Fakten einer Videoproduktions Plattform für Unternehmen

  1. Unternehmen haben auf einer Plattform die Möglichkeit eigenen Content und Ideen für ihre Videoprojekte mit den Video Experten zu teilen und diese übersichtlich abzulegen.
  2. Der aktuelle Stand jedes Projektes ist jederzeit abrufbar und macht es Unternehmen und Anbietern möglich in Echtzeit Feedback zu geben. 
  3. Fertige Videoprojekte werden in der virtuellen Plattform zentral gespeichert und sind somit dauerhaft zugänglich. Und das nicht nur von der auftraggebenden Abteilung, sondern je nach Wunsch auch für weitere Mitarbeiter eines Unternehmens.
  4. Sowohl Video Experten, als auch Unternehmen besitzen einen eigenen geschützten Zugang.
  5. Der Betreiber der Plattform garantiert, für eine z.B. monatliche Gebühr, eine ständige Optimierung, um beiden Seiten die User Experience komfortabler zu machen. 
Um dies nochmal zu verdeutlichen, können die Vorteile einer digitalen Plattform mit Blick auf die Megatrends runtergebrochen werden. Wo früher Menschen für die Datenverarbeitung verantwortlich waren, übernimmt hier die Plattform mit einem gut programmierten Algorithmus. Sie arbeitet  in diesem Bereich weitaus schneller und effektiver. Nutzer haben jetzt die Möglichkeit sich auf andere und wichtigere Bereiche zu konzentrieren und neue Wege der Videoproduktion kennenlernen.
Zeiteinsparung durch Plattform

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die enorme Zeiteinsparung durch die Nutzung von Plattformen. Wo früher lange Termine angesetzt wurden und diese auch zeitlich abgestimmt werden mussten, ist es durch die Plattform möglich Informationen und Feedback jederzeit und von überall einzutragen und dauerhaft festzuhalten.

Zusätzlich steht Unternehmen ein enormes Angebot an qualifizierten Experten, welche jeden Bereich der Videoproduktion abdecken, zur Verfügung. Spontanität ist Unternehmen, die stetig auf verschiedenen Messen vertreten sind, sehr wichtig, da diese oft kurzfristig audiovisuellen Content für ihren Messestand benötigen.

Über eine digitale Videoproduktion Plattform kann die Verfügbarkeit der gewünschten Dienstleistern ermittelt werden und somit ein passendes Team vom Unternehmen zusammengestellt werden, welches ein hochwertiges Videoprojekt in kürzester Zeit umsetzen kann.

Es müssen also keine Abstriche mehr gemacht werden, weil notwendige Kompetenzen bzw. Ressourcen für das jeweilige Videoprojekt fehlen. Durch Das große Angebot an Dienstleistern kann jedes Unternehmen ein hochwertiges Videoprojekt für das passende Budget erfolgreich umsetzen!

Neue Technologien machen die heutige Vernetzung zwischen Menschen sehr einfach, schneller und komfortabler. Über eine Videoproduktions Plattform können Unternehmen und Experten sich mithilfe verschiedener Tools jederzeit über aktuelle Projekte austauschen. Egal von wo und egal wann – und dabei immer sicher.

Und das ist ein Aspekt, der in Zeiten der globalen Vernetzung nicht unterschätzen darf, denn Datensicherheit war noch nie so wichtig wie heute.

Durch die ständige Einhaltung aktueller Sicherheitsstandards kann eine sichere Umgebung für die Nutzer geschaffen werden. Da Video Projekte oft für die interne Kommunikation verwendet werden und damit nicht für die Öffentlichkeit geeignet sind, ist es demnach essentiell diese Daten auf dem höchstmöglichen Standard zu sichern.

Ein Rückblick mit der Zukunft vor Augen

Der digitale Wandel ist in vollem Gange und erreicht immer mehr Unternehmen. Herausforderungen, aber auch neue Chancen, geben Unternehmen die Möglichkeit sich neu in dem digitalen Zeitalter zu positionieren.

Die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen wird langfristig darüber entscheiden, ob sie den erfolgreichen Sprung ins digitale Zeitalter schaffen und in der globalisierten, vernetzten Welt konkurrenzfähig bleibt.

Auch die Videoproduktion muss neue Wege gehen, um den Kunden schnelle, transparente, günstige und sichere Produktionen zu ermöglichen. Willkommen in der Zukunft, liebe Video-Produktion!

Genau diesen digitalen Wandel hat videoboost für die Videoproduktion bereits erkannt und dazu eine neue Plattform geschaffen. 

Werden Sie Teil der neuen Video-Ära und melden Sie sich für unsere Interessentenliste an!