Sie möchten ein Social-Media-Konto effektiv nutzen? Sie haben einen Beitrag veröffentlicht und würden gerne verstehen, wie sich das in den Weiten des Internets verbreitet? Sie möchten erfahren, welcher Ihrer Follower ein Multiplikator ist und welcher die größte Verkettung bewirkt? Dann sollten Sie jetzt weiterlesen.

Wenn man auf mehreren internetbasierten sozialen Netzwerken angemeldet ist, kann man schnell den Überblick über die Effizienz dieser verlieren. Tracking-Tools dienen unter anderem dazu dem Nutzer zu veranschaulichen, wie präsent er auf den Plattformen ist und ob und wenn ja von wem er dort aktiv bemerkt wird. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel wie Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten überwachen können und Ihren aufwendig produzierten Content, wie beispielsweise ein Erklärvideo, gezielter und effektiver einsetzen können. Hier sind einige Tools die Sie sich dazu einmal näher anschauen sollten.

Google+ Ripples

Ripples-Grafik

Modell-Abbildung der Verbreitung bei Google+ Ripples

Mit dem 2011 veröffentlichten Tool Google+ Ripples können Sie öffentlichen Beiträge und die jeweilige digitale Verbreitung verfolgen. Die Zerstreuung wird in einer 2D-Grafik deutlich sichtbar, diese kann man sich auch im Zeitverlauf anschauen. Je nachdem wie stark man heranzoomt, sind die bedeutendsten Äste mit Namen beschrieben. In einer Seitenleiste sieht man die dazugehörigen Kommentare. Außerdem werden einige Personen angezeigt, deren Beiträge erneut öffentlich geteilt wurden. In einem Kreisdiagramm sieht man die verschiedenen Sprachen in denen der Beitrag weitergeteilt wurde. In einer kleinen Tabelle sieht man zusätzlich die durchschnittliche Kettenlänge, die längste Kette und wie oft der Beitrag pro Stunde geteilt wurde.
Das Tool muss nicht installiert oder aktiviert werden, sondern man kann sich die Verbreitung eines Beitrages, nachdem sie wenigstens einmal von jemand anderem geteilt wurde, anschauen. Hierfür klickt man einfach oben rechts in einem Beitrag auf den Pfeil und wählt “Verbreitung auswählen” (im Englischen “View Ripples”). Ein Manko ist hierbei jedoch, dass Ripples nur die Verbreitung öffentlicher Beiträge analysieren kann.

 

Where does my tweet go (WDMTG)

WDMTG-Grafik

Modell-Abbildung von WDMTG 2D-Grafik

WDMTG ist eine App der französischen Firma MFG Labs, die dazu dient die Verbreitung von Retweets durch graphische Visualisierungen zu verstehen. Man hat hier die Auswahl zwischen vier Visualisierungsformen, diese sind 2D-, 3D-Grafik, Säulen- oder Zweigdiagramm. Bei jeder kann man sich die Verbreitung des Tweets im Zeitverlauf anschauen. Man bekommt über die App, aber nur angezeigt, wie lange die längste Kette ist, die Anzahl an Retweets und wieviele Personen der Tweet erreicht hat. In einer Seitenleiste sind Retweeter zwar aufgelistet, aber andere Daten, wie bspw. über wen man die meisten erreicht hat, muss man selbst durch ein paar Klicks herausfinden.
Eine Installation der App ist nicht notwendig. Um sich diese Statistik anzeigen zu lassen muss man über seinen Browser die Webseite www.wdmtg.com öffnen, “Launch App” anklicken und sich mit seinem Twitter-Account anmelden. Für eine übersichtliche Ansicht des Graphen ist es von Vorteil ein Tablet oder Computer zu verwenden.
Tipp: Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Tweet retweetet wird, steigt um ein 23faches, wenn Sie den Begriff “Retweet” in Ihrem Beitrag ausschreiben.

Facebook Page Insights

Ebenfalls im Jahr 2011 hat Facebook das Feature Page Insights veröffentlicht, das den Nutzer über Seitenaktivitäten auf dem Laufenden hält. Man erhält Informationen über die Demographik der Nutzer der Fanpage, über welche Webseite sie auf die Seite gekommen sind, welche Tabs sie geöffnet und welche Medien (Pinnwand, Informationen, Bilder, etc.) sie sich angeschaut haben. Selbstverständlich werden auch hier “Likes”, Kommentare und “Unsubscribes” aufgelistet. Das Feature erstellt übersichtliche Säulen- und Liniendiagramme. Die Daten werden in dem Liniendiagramm als einzelne Graphen angezeigt, deshalb kann man alle in ein Diagramm einzeichnen lassen oder auch selektieren.
Aus Datenschutzgründen muss die Seite, deren Aktivitäten man mit Pages Insights überwachen möchte, ein Minimum von 30 “Likes” haben. Zur Verwendung von Facebook Page Insights klickt man auf seiner Seite oben auf “Statistiken” und wählt dann eines der Bereiche aus.
Zu diesem Feature gibt es auch Apps für diverse mobile Geräte.

2013 haben 60% der 200 Millionen aktiven Twitter-Nutzer mobil auf die Plattform zugegriffen. Dadurch, dass es kein großer Arbeitsaufwand ist, etwas über sein mobiles Endgerät zu “liken” oder auf irgendeine Weise zu teilen, retweeten mobile Nutzer zu 66 % eher Beiträge als andere Nutzer.
Diese Tracking-Apps sind nicht nur von Nutzen um den Überblick über die Maßen an Tweets, Beiträgen, “Likes”, “Shares”, etc. zu behalten, sondern auch um der eigenen Internetpräsenz bewusst zu werden. Allein durch eine kurze Betrachtung der Graphen können Sie erkennen, ob es einen bestimmten Kreis von Menschen gibt, die sich für Ihr Produkt interessieren und dann auch über die Plattform Kontakt zu diesen aufnehmen. Sie können sich mit Multiplikatoren direkt in Verbindung setzen und zusammenarbeiten. Außerdem kann man nachvollziehen, ob bestimmte Beiträge einen Anstieg an “Likes” oder Followern bewirkt haben und dann auch die Inhalte der Seite an aktive Nutzer anpassen.
Tracking-Apps geben Ihnen ein deutliches Feedback über die Sachen, die Sie richtig und die Sachen, die Sie falsch machen.

Doch bevor Sie diese Apps mit all den genannten Vorteilen sinnvoll nutzen können, müssen Sie natürlich zuerst etwas auf Ihrer Social Media Seite teilen. Das könnte z.B. Ihr Erklärvideo sein. Über dieses Thema erfahren Sie mehr in diesem Artikel.

Nach der Produktion Ihres Erklärvideos erstellen wir für Sie auch Performance-Statistiken, somit müssen Sie sich nicht um die Erfolgsmessung Ihres Videos kümmern. Also melden Sie sich doch einfach bei uns und profitieren Sie von diesem Service.

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