Einen Online-Auftritt besitzt inzwischen nahezu jedes Unternehmen. Immer wieder stolpert man im Netz allerdings über misslungene Versuche der Selbstdarstellung. Websites, sowie jegliche Accounts auf sozialen Netzwerken sind dafür da, Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung in ihrer Persönlichkeit darzustellen. So wie Personen einen sympathischen Eindruck machen müssen, um bei anderen beliebt zu sein, ist es auch mit Unternehmen nicht anders.

Online Identität aufbauen

Neben Fotos, Statusmeldungen und Kommentaren, werden auch geteilte Inhalte mit in die Online Identität gezählt. Eine Timeline verrät viel über die Person und genau so über ein Unternehmen! Welche Themen interessieren den Inhaber des Accounts, welche Meinungen vertritt er zu bestimmten Debatten? Das sind Dinge, die Interessenten über Ihr Unternehmen wissen möchten- nicht nur, welche neuen Angebote Sie planen. Diese Dinge verleihen einem Unternehmen Persönlichkeit und wecken Sympathien.

Bei all dem ist es wichtig, die Strategie konsequent über alle Kanäle beizubehalten, um authentisch zu bleiben. So ist es für den Wiedererkennungswert sinnvoll, jedes Konto mit den unternehmenstypischen Kennzeichen -wie Logo, Slogan und Farbdesign- zu versehen. Anders gesagt – sorgen Sie für ein einheitliches Corporate Design!

Trotz konsequenter Linie, sollte man je nach Plattform unterscheiden, welche Inhalte relevant und welche Sprache angemessen ist.
Schließlich besteht die Follower-Liste nicht nur aus Kunden, sondern bestenfalls auch aus interessierten Lesern mit völlig anderem Hintergrund. Es liegt ein „context collapse“ vor, für den immer neue Formen und Strategien der Unternehmensdarstellung entwickelt werden müssen. Hierbei geht es nicht um den Aufbau unterschiedlicher Online Identitäten, sondern um die Ansprache verschiedener Zielgruppen!

Die Kanäle an die Zielgruppe anpassen

Xing und LinkedIn sind klassische Beispiele für Plattformen, auf denen ein professionelles Umfeld angesprochen wird. Hier geht es hauptsächlich um Kontakte und Karriere.
Auf Facebook hingegen gilt es, das Unternehmen/ die Dienstleistung sympathisch darzustellen.
Fast der größte Platz im Social-Media-Marketing eines jeden Unternehmens, sollte inzwischen für Twitter eingeräumt werden. Hier heißt es mehr denn je: Persönlichkeit aufbauen! Das bedeutet, unbedingt auch über andere Themen zu twittern. Die Sprache nicht zu professionell, die Tweets häufig und locker formuliert. Trotzdem bitte keine aufgezwungene Jugendsprache! Twitter wird von allen Ihren Kunden und Konkurrenten genutzt, da können Sie sicher sein. Beziehen Sie Ihre 140-Zeichen-Posts nicht nur auf sich selbst. Wer eine Persönlichkeit hat, benötigt auch einen Freundeskreis. Also: Interaktion, Interaktion, Interaktion!

Sowie bei allen anderen Inhalten, die im Netz geteilt werden, ist auch bei Bildern und Videos Vorsicht geboten. Vor kurzem, hat der europäische Gerichtshof entschieden: Bei sogenannten framenden Links wird nicht gegen Urheberrechte verstoßen!

Das bedeutet beispielsweise, dass fremde Videos auf Websites eingebaut werden dürfen, ohne den Inhaber deutlich kenntlich zu machen.
Eine Lösung für dieses Problem können Wasserzeichen sein. Das Logo oder der Name Ihres Unternehmens eingebunden in Ihre Videos und Bilder – und schon kann aus diesem Ärgernis eine gute Werbung werden, die sich rückwirkend positiv auf Ihre Online Identität auswirkt. Eine genaue Beschreibung des Urteils, sowie andere Maßnahmen zum Schutz Ihrer Online Identität finden Sie in diesem Blogartikel.

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