Die Bereiche Forschung und Entwicklung sind nicht nur als eigenständige Branchen von immenser Bedeutung, sondern sind auch als Zweige vieler anderer Gebiete nicht mehr wegzudenken. Dabei gibt es natürlich unter den zahlreichen Vorteilen, die ein Erklärvideo mit sich bringt, auch für Forschung und Entwicklung diverse Elemente, die hier besonders bereichernd genutzt werden können. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen gerne in dem Blogartikel dieser Woche aufzeigen, wie Erklärvideos in Forschung und Entwicklung zum Einsatz kommen und wie diese Branche von ihnen profitieren kann.

Forschung und Entwicklung – was ist das eigentlich?

Flat Style Diagram, Infographic and UI IconsNatürlich erzeugen die Begriffe „Forschung“ und „Entwicklung“ für sich genommen Assoziationen, zu denen sich jeder Mensch etwas vorstellen kann, ohne sie in all ihren Facetten sofort zu erfassen. Dennoch findet man unter diesen Deckmänteln die unterschiedlichsten Unternehmen und natürlich auch die verschiedenartigsten Berufe. Einerseits mag das daran liegen, dass zu den Schlagwörtern dieser Branche auch immer Spezialisierungen gehören, und andererseits begegnen sich hier zwei ohnehin andersartige Teilbereiche, die allerdings in einer großen Wechselwirkung untereinander stehen und eine Art Kreislauf bilden. Bevor wir allerdings darauf konkreter eingehen, möchten wir einen kurzen Blick darauf werfen, was das Gabler Wirtschaftslexikon dazu schreibt, dessen Kurzerklärung wir im Folgenden kurz zitieren und aufgreifen möchten:

Forschung und Entwicklung ist die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden in geplanter Form. Während unter Forschung der generelle Erwerb neuer Kenntnisse zu verstehen ist, setzt sich die Entwicklung mit deren erstmaliger konkretisierender Anwendung sowie praktischer Umsetzung auseinander. 

Quelle: Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Forschung und Entwicklung (F&E), online im Internet:
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/9701/forschung-und-entwicklung-f-e-v10.html

Einen zentralen Ausdruck, der sehr gut auf einen gemeinsamen Nenner bringt, um was es in dieser Branche geht, ist direkt im ersten Satz der Definition zu finden, nämlich: „die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen“. Somit wird hier in erster Linie ein Fortschritt angestrebt, der Verbesserungen bringen soll. Ganz salopp könnte man sich ein Bild eines Menschen vorstellen, bei dem also die Forschung das Gehirn ist, das auf bestehendes Wissen aufbaut und neue Erkenntnisse zutage fördert, und die Entwicklung quasi die Hände sind, die vom Gehirn gesteuert werden und als eine Art Exekutive für die Umsetzung zuständig sind.

Von diesem einfachen aber leicht verständlichen Bild, das in bester Manier eines Erklärvideos das Thema dieses weiten Feldes vermittelt, auf die Wechselwirkung zurückkommend fehlt allerdings noch die Information, dass auch die Ergebnisse der Entwicklung stetiges Objekt zukünftiger Forschungen sind. Genau hieraus entsteht ein Kreislauf, der wohl bei jeder neuen Produkteinführung erforderlich ist. Jemand hat eine zündende Idee und ein Prototyp (bzw. eine erste Version des Produkts) wird entworfen. Diesen als Grundlage nehmend sucht die Forschung abermals nach neuen Erkenntnissen, die das Produkt weiterentwickeln, und erneut muss die Entwicklung tätig werden und diese Ansätze umsetzen. Genau durch dieses Prinzip entsteht somit schließlich ein stetiger Fortschritt, der manchmal etwas länger braucht und anderswo zu schnellen Durchbrüchen führt.

Wem nutzt diese Branche?

Flat Style Diagram, Infographic and UI IconsIm Endeffekt sind Forschung und Entwicklung in erster Linie dem Endkunden von Nutzen, der durch stetige Weiterverbesserungen als Konsequenz auch bessere Produkte zur Verfügung hat. Auch lassen sich Produkte mit Makeln oder gar unerwünschten Effekten durch den erneuten Eingriff der Forschung nach Abschluss der ersten Entwicklungsphase zum Wohle der Kunden optimieren. Gerade beispielsweise der Zweig der Pharmaindustrie, dem wir unlängst übrigens einen eigenen Artikel gewidmet haben, entstehen in Form verschiedener Tabletten und Pillen mitunter nicht immer auf Anhieb ganz unbedenkliche Erzeugnisse. Gerade deswegen muss der Kreislauf von Forschung über Entwicklung bis hin zurück zur Forschung und zur Weiterentwicklung sehr viele gesetzliche Auflagen durchlaufen, damit Packungsbeilagen so umfangreich wie möglich über alle erdenklichen Nebenwirkungen aufklären können, auch wenn sie womöglich nur bei einem von einer Million Menschen aufgetreten sind.

Forschung und Entwicklung setzen einen hohen Bildungsgrad voraus

Flat Style Diagram, Infographic and UI IconsUm in dieser Branche einen Job zu finden, braucht man für gewöhnlich ein Hochschulstudium. Gerade im Bereich der Forschung sind zudem nicht selten Doktortitel oder Qualifikationen, die über das reine Beenden eines fachspezifisch passenden Studiums hinausgehen. Selbst einfache Laborkräfte durchlaufen hier mehrjährige Ausbildungen. Den Grund dafür findet man übrigens auch in der eingangs zitierten Definition dieser Branche. Da nämlich die Forschung auch wirklich neue Erkenntnisse erwerben möchte, ist es zunächst einmal unabdingbar, sich bestehende Erkenntnisse anzueignen. Kurzum: Wenn das Kleinkind seinen Löffel vom Babysitz aus auf den Fußboden wirft, hat es womöglich eine Erkenntnis gewonnen, die das Phänomen der Schwerkraft zwar noch nicht erklärt, sich einem Verständnis davon aber annähert. Diese Erkenntnis mag zwar für das Baby neu sein, treibt Forschungen auf diesem Gebiet allerdings nicht voran. Wer also die ungelösten Probleme seines Fachbereichs ebenso wenig kennt wie er oder sie hoch wissenschaftlichen Ausführungen seiner Branche folgen kann, der wird nur schwerlich den jeweiligen Diskurs bereichern oder gar voranbringen können. Etwas anders verhält es sich dabei allerdings bei der Entwicklung, in der zwar führende Positionen in der Regel das gleiche tiefe Verständnis der jeweiligen Materie voraussetzen, aber wo gerade im ausführenden Bereich auch zahlreiche Berufe anzufinden sind, in denen auch sorgfältig arbeitende Menschen ohne Hochschulstudium Fuß fassen können. Lange Rede, kurzer Sinn: In Forschung und Entwicklung geht es bis auf ganz wenige Ausnahmen stets um sehr komplexe Inhalte, die sich Außenstehenden je nach exakter Oberbranche oder Gebiet nur schwer erschließen.

Das Erklärvideo als Antwort auf Komplexität

Flat Style Diagram, Infographic and UI IconsGenau im letzten Satz liegt dabei die Brücke, die es in diesem Bereich für unser Erklärvideo zu schlagen galt. Dürften Ihnen als geneigtem Leser dieses Blogs die zahlreichen Vorteile und Einsatzgebiete dieses beliebten Marketinginstruments des 21. Jahrhunderts bereits bestens bekannt sein, so geht es nun darum, wie genau das Erklärvideo in Forschung und Entwicklung zum Einsatz kommen kann. Mit seiner kurzen Laufzeit von in etwa 60 bis 90 Sekunden muss es dabei seit jeher komplexe Inhalte mit einfachen und leicht verständlichen Worten wiedergeben, die durch ein perfektes Zusammenspiel von auditiver und visueller Ebene im Zuschauer ein gewisses Grundverständnis für die jeweilige Thematik erzeugen. Wo also in Forschung und Entwicklung ein gewisses Insiderwissen nun mal gegeben ist, da sich hier führende Köpfe in ihren jeweiligen Fachgebieten mit gewissen Problemen und Fragen auseinandersetzen, da kann das Erklärvideo in erster Linie die Kommunikation nach außen hin verbessern. Selbstverständlich braucht ein „Eingeweihter“ dieses Erklärvideo nicht, aber ein großes Problem von Forschung und Entwicklung ist es nun einmal leider auch, dass gerade der forschende Teil sehr teuer ist und dabei zunächst einmal kein Geld einbringt, weswegen Forschungen auch immer nur durch einen konkreten Auftrag (beispielsweise eines Unternehmens, das allerdings dann auch eigene Interessen verfolgt, oder bestenfalls einer Institution) durchgeführt werden oder eben auf den Schultern mehrerer Geldgeber lasten. Nun hat allerdings nicht jeder Geldgeber das notwendige Know-how, um dem „Fachchinesisch“ (um es mal sehr salopp auszudrücken) mancher Wissenschaftler zu folgen. Genau an dieser Stelle könnte aber ein Erklärvideo nahezu perfekt regelmäßige Meldungen bezüglich des Status Quo der Forschung einfach und leicht verständlich kommunizieren. Auch kann es analog zum Einsatz auf Messen zu Beginn eines Jour fixe oder eines Vortrags, der eine vergleichbar informierende Funktion erfüllen soll, zum besseren Grundverständnis eines Sachverhalts beitragen. Auf diese Weise kann ein Erklärvideo nämlich stets wichtige Erkenntnisse so transportieren, dass sie auch vom Otto Normalverbraucher verstanden werden.

Optimale Forschung und Entwicklung erzeugen Innovationen

Erklärvideo R&DWenn Forschung und Entwicklung sich perfekt miteinander vereinen und gute Ideen mit neuen Erkenntnissen und einer wissenschaftlich akkuraten Umsetzung kombiniert werden, so entstehen im optimalen Fall bahnbrechende Innovationen. Für den Verbraucher bedeutet das in erster Linie, dass ein Produkt neu auf den Markt eingeführt wird, von dem er bis dato noch keine Kenntnis hat und über das sich kluge Köpfe aus Forschung und Entwicklung jahrelang den Kopf zerbrochen haben. Über Erfolg und Misserfolg einer Innovation entscheiden ab diesem Zeitpunkt allerdings neben klaren Nutzenargumenten auch Aspekte wie Verständlichkeit oder Bedienfreundlichkeit. Wo also nun wissenschaftliche Ausführungen durchaus abschreckend sein können, da kann das Erklärvideo in Forschung und Entwicklung in all seinen Facetten einmal mehr auf seine gewinnbringendste Art und Weise eingesetzt werden, nämlich als Marketinginstrument, das das Problem vorstellt, welches mit der Innovation gelöst werden kann, das darüber hinaus sehr gut nachvollziehbar die wichtigsten Funktionen erklärt und Fragen beantwortet und in letzter Instanz noch zur eingehenderen Beschäftigung mit der Materie anregt. Schließlich sind Innovationen zumindest aus ihrer ursprünglichen Intention heraus oft nichts anderes als wissenschaftlich fundierte Lösungen für bestehende Probleme. Wo also nach erfolgreicher Entwicklung das Produkt nun auf den Markt kommen soll, da ist das Erklärvideo die optimale Schnittstelle.

Fazit: Das Erklärvideo in der Forschung und Entwicklung

Flat Style Diagram, Infographic and UI IconsNatürlich kann das Erklärvideo auch bereits etablierten Produkten zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen oder die Conversionrate von Unternehmen steigern, deren Relevanz sich dem Kunden aufgrund ihrer komplexen Beschaffenheit nicht auf den ersten Blick erschließt. Gerade im Bereich Forschung und Entwicklung eignet sich das Erklärvideo aber besonders gut dazu, um neue Produkte und Innovationen bereits bei ihrer ersten Einführung auf den Markt zu begleiten. Wer zudem noch mitten im Kreislauf der Wechselwirkung aus Forschung und Entwicklung steckt, noch einige Testläufe mit anschließendenden Optimierungen benötigt und dabei bis zur anvisierten Markteinführung auf Finanzspritzen von Geldgebern angewiesen ist, für den kann das Erklärvideo überdies aufgrund seiner Beschaffenheit perfekt als Tool dienen, um leicht nachvollziehbar über den aktuellen Stand zu informieren. Sie oder Ihre Firma stammen aus einem Bereich, der entweder direkt oder eng verzahnt der Forschung und Entwicklung zuordenbar ist? Dann kontaktieren Sie uns doch noch heute unverbindlich für eine tiefer gehende Beratung.

von Dennis Koch

 

 

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