Die pharmazeutische Industrie gehört zu den Branchen in Deutschland, die durch besonders große Einnahmen im weltweiten Export glänzen können. Überhaupt ist Deutschland in Europa der Spitzenreiter, wenn es um den jährlichen Umsatz geht. Selbst den Vergleich mit der restlichen Welt braucht man hierbei keineswegs scheuen und gilt hier gar der viertstärkste Markt weltweit. Sind zwar die Vorteile von Arzneimitteln für gewöhnlich klar definiert und erschließen sich bei den gängigsten Produkten sicherlich auch ohne Erklärvideo jedem Kunden, so kann das Erklärvideo allerdings nicht nur bei komplizierteren oder neueren pharmazeutischen Erzeugnissen zum besseren Verständnis beitragen, sondern gar mit vielen Kritikpunkten aufräumen. Lesen Sie in diesem Artikel also, wie das Erklärvideo in der Pharmaindustrie eingesetzt werden kann.

 

Was alles in die Pharmaindustrie hineinfällt

Grundsätzlich muss hierbei zunächst einmal eine kleine Abgrenzung zur chemischen Industrie getroffen werden. Beschäftigen sich nämlich beide Zweige sehr vereinfacht ausgedrückt gewissermaßen mit der Herstellung von chemischen Endprodukten, so stellt gerade die chemische Industrie in erster Linie Stoffe für andere Branchen zur Verfügung. Beliefert die chemische Industrie also unter anderem von Lebensmittelindustrie über Maschinenbau bis hin zu Automobilindustrie oder anderen Industriezweigen wie Kunst- oder Baustoffindustrie viele Unternehmen, in denen die vorläufigen chemischen Produkte weiterverarbeitet werden, so ist die Pharmaindustrie lediglich mit der Herstellung von Arzneimitteln oder Generika beschäftigt. Da natürlich mit dieser Produktion auch viel Verantwortung einhergeht, stellt logischerweise auch Forschung einen wesentlichen Bestandteil der Pharmaindustrie dar. Nimmt die deutsche Pharmaineinsatzdustrie also jährlich mehr als 34 Milliarden Euro ein, so kommen darauf auch 4,5 Milliarden Euro, die in Forschung und Entwicklung gesteckt werden. Dabei finden, wie Sie auch den Statistiken der Links entnehmen können, mehr als 120.000 Menschen, die sich auf ca. 920 Unternehmen verteilen, Arbeit im Bereich der pharmazeutischen Industrie. Nimmt man hierbei den Umsatz, der mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln lediglich auf dem deutschen Markt generiert wird, so nimmt die im Jahr 1986 gegründete Firma Hexal AG mit Sitz im oberbayerischen Holzkirchen die Spitzenposition ein. Dies mag auf den ersten Blick ein wenig verwunderlich erscheinen, da das bekannte Unternehmen Bayer mit seinem weltweit anerkannten Produkt Aspirin natürlich einen der größten deutschen Exportschlager herstellt, dennoch ist gerade Bayer auch sehr stark auf die chemische Industrie fokussiert und stellt neben Arzneimitteln eben auch vorrangig Kunststoffe und Agrochemikalien her. Gerade aber im Bereich der Generika, der eben auch in die Branche der Pharmaindustrie fällt, führt jedoch kein Weg an Hexal vorbei, die hier mit knapp 6.000 verschiedenen Arzneimitteln und Generika den deutschen Markt dominieren. Nimmt man natürlich den Wert der Unternehmen, so ist Bayer allerdings insgesamt betrachtet die Nummer 1 in Deutschland.

 

Die Kunden der Pharmaindustrie

Hat, wie eben ausgeführt, die chemische Industrie noch sehr viele Abnehmer in Form von anderen großen Industriezweigen und Wirtschaftsbranchen in Deutschland, so richtet sich die Pharmaindustrie logischerweise vorrangig an Ärzte und Apotheker, die die Produkte letzten Endes jedem von uns bereitstellen. So ist der Allergiker, der in von Pollenflug geprägten Sommermonaten sein Antiallergikum einnimmt, ebenso ein Kunde der Pharmaindustrie, wie Menschen, die Kopfschmerztabletten einnehmen oder gar schwerwiegende Krankheiten unter Zuhilfenahme von Arzneimitteln und Medikamkundenenten in den Griff bekommen wollen. Alleine schon der Griff zu Kopfschmerztabletten oder anderen schmerzstillenden Medikamenten ist dabei schon lange kein Ausnahmefall mehr. Eine Statistik zeigt, dass beispielsweise seit 2012 jedes Jahr nahezu gleichbleibend gute 33 Millionen Menschen in Deutschland angaben, in den letzten drei Monaten zu rezeptfreien Schmerzmitteln gegriffen zu haben. Nimmt man nun noch die verschreibungspflichtigen Medikamente hinzu, so ergibt sich doch eine beachtliche Pro-Kopf-Menge, die jeder von uns statistisch gesehen auf das Jahr verteilt einnimmt. Eine Studie über das Jahr 2012 zeigt hierbei, dass den ca. 70 Millionen Deutschen, die Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, in diesem Jahr ungefähr 633 Millionen Packungen an den verschiedensten verschreibungspflichtigen Arzneimitteln von Vertragsärzten verschrieben worden sind.

 

Kritik an der Pharmaindustrie

Aus dem eben kurz und knapp abgerissenen Überblick über die deutsche Landschaft und Kundschaft der Pharmaindustrie wird auch klar, dass eine sehr große Lobbyarbeit für diese Branche betrieben wird, durch welche viele Kritikpunkte noch zusätzlich befeuert werden. So berichtete bereits die Süddeutsche Zeitung im kritikJahr 2010 im Rahmen des Artikels „Tod aus der Pillendose“ darüber, dass eine große Anzahl an Menschen, bei denen es eine nicht messbare Dunkelziffer zu geben scheint, jährlich aufgrund von falschem Gebrauch von Medikamenten oder Mischkonsum zu Tode kommt. Sind es aber nicht nur schlimme Todesfolgen, die aus pharmazeutischen Erzeugnissen hervorgehen können, so steht die Branche auch durch Tierversuche und Fälschung von Studien sehr oft im Zentrum von großen Kritikpunkten.

 

Tierversuche

Gerade Tierschützern sind viele Firmen aus der pharmazeutischen Industrie ein großer Dorn im Auge, wird doch auch heute noch bei der Erforschung von Krankheitsverläufen und der Entwicklung von Medikamenten zur Bekämpfung auf Tierversuche gesetzt. Hierbei argumentieren die Konzerne selbst, dass solche Versuche zwingend notwendig seien, um Fortschritte machen zu können, während Gegner für gewöhnlich als Hauptargument in die Waagschale werfen, dass selbst Affen, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht ähneln, noch zu große Unterschiede zum menschlichen Organismus aufweisen, als dass man hier fundierte auf Menschen übertragbare Aussagen treffen könne. Genau dieses Dilemma sorgt allerdings dafür, dass die Pharmaindustrie oft kritisiert wird. Klammert man nämlich selbst den großen Faktor des ethisch-moralischen Aspekts einmal vollkommen aus, so ist das Durchführen von Tierversuchen bevor Medikamente auf den Markt kommen aus Sicht der Gegenseite lediglich eine Sicherheitsmaßnahme, um sich mithilfe von den daraus gewonnenen Ergebnissen gegen Klagewellen abzusichern, die ein neues Medikament, das mehr schadet, als dass es hilft, durchaus nach sich ziehen kann.

 

Beschönigte Studien

In diesem Zusammenhang ist es für Außenstehende auch immer intransparenter geworden, auf welche Studie man sich denn eigentlich verlassen kann, wenn es um die Einnahme von selbst rezeptfreien Medikamenten handelt. So fließen viele Gelder, die die Pharmaindustrie in die Forschung steckt, in Studien, die vorrangig die Vorteile der Arzneimittel unterstreichen, während gerade das Intstudienernet auch von unzähligen Studien nur so wimmelt, die komplett konträre Ergebnisse aufzeigen wollen. Festhalten kann man in jedem Fall, dass die Forschungsgelder, die investiert werden, selbstverständlich nach Möglichkeit keine Ergebnisse erzielen sollten, die den Umsatz in irgendeiner Form negativ beeinträchtigen könnten. Viele Gegenstudien jedoch stammen auch von Unternehmen, die ihr Geld mit der Entwicklung von alternativen Heilmethoden oder homöopathischen Medikamenten verdienen. Da der Kunde also selten die Möglichkeit hat, festzustellen, wer genau aus welchen Gründen von der jeweiligen Studie profitiert, ist auch zunehmend eine gewisse Verwirrtheit bei den Abnehmern festzustellen in Hinblick auf die Frage, was nun gut und was schädlich ist.

 

Das Erklärvideo in der Pharmaindustrie

Eben genau diese eben angesprochene Verwirrtheit ist es, bei der Ihnen das Erklärvideo einen gewaltigen Dienst erweisen kann. Ist es nämlich für den Kunden, der kein tiefer gehendes Wissen über die vermeintliche Wirksamkeit oder etwaige Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten besitzt, sehr schwer zu fassen, welcher von beiden Faktoren nun überwiegt, so kann das Erklärvideo den potenziellen Kunden ganz genau bei diesem Zwiespalt abholen und diese Frage aufgreifen. Gerade Pharmaunternehmen konzentrieren sich sowohl bei Werbespots als auch bei Imagefilmen oder Erklärvideos (lesen Sie für die Unterschiede zwischen den jeweiligen Formen bitte unseren diesbezüglichen Blogartikel) vorrangig darauf, Menschen mit einem bestimmten Problem medizinischer Natur anzusprechen. Durchaus kann man in den Werbeformen Hauptfiguren vorfinden, die mit einer Krankheit oder verschiedenen Symptomen, die jeder kennt, gezeigt werden. Die Botschaft ist klar: Haben Sie dieses oder jenes Problem, so können Sie es mit der Einnahme unseres Medikaments lösen. Gerade mit dem zunehmenden Machtgewinn des Internets, in dem man durch ganz wenige Suchanfragen und Klicks auch auf zahlreiche durchaus wissenschaftlich fundierte Artikel von Gegnern stößt, geht allerdings auch die beschriebene Verwirrtheit des Otto-normal-Bürgers einher. Arbeiten Lobbyisten zwar stark daran, zu jeder neuen Gegenstudie wiederum eine eigene Gegendarstellung herauszubringen, so können sich die Kritiker heutzutage im Internet doch weitaus mehr Gehör verschaffen, als dies wohl noch vor 10 oder gar 20 Jahren möglich war. Eben genau aus diesem Grund birgt das Erklärvideo in der Pharmaindustrie eine ganz neue Möglichkeit, nämlich die Chance, an die Fragen der Menschen, die den Diskurs zwischen Pharmakonzernen und Gegnern mit gemischten Gefühlen beobachten, anzuknüpfen.

 

Aus Broschüren werden Erklärvideos

Natüvideorlich ist aber auch für die einfache Darstellung der Vorteile eines Medikaments das Erklärvideo in der Pharmaindustrie ebenfalls eine wertvolle Alternative zum klassischen Werbespot. Dies ist natürlich nicht nur in den erheblichen Kosteneinsparungen bemerkbar, die Sie mit einem Erklärfilm im Vergleich zu einem Werbefilm machen können, sondern auch in dem großen Bonus des Erklärvideos, das komplizierte Inhalte leicht und einfach verständlich übermitteln kann. Muss der Kunde für gewöhnlich vor der Einnahme eines Medikaments eine umfangreiche Broschüre oder lange Beipackzettel studieren (und sind wir einmal ehrlich – wer macht sich diese Mühe, bevor er rezeptfreie Medikamente konsumiert?), so lässt sich auch eine derartige Menge an Text ohne große Probleme in ein gewinnbringendes Erklärvideo umwandeln.

 

Fazit

Die Pharmaindustrie ist zweifelsfrei nicht nur als Arbeitgeber einer Vielzahl an Bürgern, sondern auch als Retter von Millionen von Menschenleben von ganz immenser Wichtigkeit in unserer Gesellschaft. Nichtsdestotrotz muss sich dieser Zweig viele Kritikpunkte gefallen lassen, die wir Ihnen in diesem Blogartikel aufgezeigt haben. Ein wirklich innovatives Erklärvideo für die Pharmaindustrie könnte durchaus dazu beitragen, mit vielen negativ belasteten Vorurteilen auszuräumen. Selbstverständlich ist aber auch aus Kostengründen das Erklärvideo in der Pharmaindustrie sehr sinnvoll einsetzbar, wenn es darum geht, für Medikamente, Arzneimittel oder Generika zu werden und im Rahmen dieser Werbung den potenziellen Kunden emotional ansprechen möchte. Sie gehören der Pharmaindustrie an und interessieren sich für weitere Möglichkeiten, mit denen unser Erklärvideo helfen kann? Verschaffen Sie sich doch einen Überblick über unsere attraktiven Preise und Pakete und kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich.

von Dennis Koch

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