Ein Erklärfilm ist im digitalen Zeitalter ein probates Mittel, um Ihre potenziellen Kunden von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung mit wenigen Worten und audiovisuell untermauert zu überzeugen.

Im Gegensatz zu seitenlangen Texten, in denen sich der Kunden schnell verlieren kann und den eigentlichen Sinn verpasst, ist ein Erklärvideo anschaulich gestaltet. Es beinhaltet ausschließlich die wichtigsten Informationen und jeder Kunde erkennt sofort die Kernpunkte.

Die Aufmerksamkeitsspanne der potenziellen Kunden ist schließlich – gerade im Internet – sehr begrenzt. Wo ein Erklärfilm allerdings in 60 bis 90 Sekunden bessere Überzeugungsarbeit als ein gut geschriebener Text leisten soll, ist es umso wichtiger, dass alle essenziellen Punkte im Vorfeld der Produktion geklärt werden.

Erste Annäherung an einen Erklärfilm

Sie haben sich von den Vorteilen eines Erklärvideos überzeugen lassen und möchten ein solches in Auftrag geben?

Bevor es allerdings an die Produktion geht, muss erst einmal die Vorarbeit geleistet werden. Vielleicht haben Sie sich schon einen groben Überblick über den Aufbau eines Erklärfilms, oder die verschiedenen Produktionsschritte verschafft.

Möglicherweise haben Sie sich über YouTube oder Vimeo bereits erste How-to-Videos der Konkurrenz angeschaut. Umso entscheidender ist es, dass Sie sich nun ausführliche Gedanken über Inhalt, Ziel und Wirkung Ihres persönlichen Erklärvideos machen.

Welche Elemente bei der Planung zu beachten sind

  • Der Inhalt

Selbstverständlich ist der Inhalt Ihres Erklärfilms das A und O.

Das Ziel sollte es sein, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung durch interessanten Inhalt verständlich zu vermitteln und das Interesse Ihres potenziellen Kunden zu wecken. Essenziell ist ein erster Interessewecker direkt zu Beginn des Videos.

Eine Möglichkeit ist es beispielsweise, eine Frage aufzuwerfen, die den Zuschauer neugierig macht und ihn dazu animiert, das Video bis zum Ende zu schauen, um die Antwort darauf zu erhalten.

Denken Sie immer daran, dass die Aufmerksamkeitsspanne eines Zuschauers begrenzt ist. Aktuelle Studien belegen, dass diese bei gerade einmal 7 Sekunden liegt. Umso wichtiger ist es, dass nicht zu viele Informationen vorweggenommen werden, sondern der Zuschauer bereitwillig Ihrem Inhalt folgt, indem eben diese ersten Sekunden sitzen.

Der Inhalt an sich sollte den Zuschauer also nicht überfordern, aber dennoch die zentralen Punkte präzise und leicht übermitteln.

  • Das Ziel

Zwar lässt sich natürlich erahnen, dass das Ziel eines jeden Erklärvideos ist, den potenziellen Kunden zum Lead werden zu lassen, aber dennoch sollten Sie es nicht bei diesem sehr allgemeinem Ziel belassen, sondern sich weitreichendere Gedanken bezüglich der Zielsetzung machen.

Diverse Online-Studien und Fallbeispiele haben aufgezeigt, dass ein Zuschauer eines Erklärfilms eher dazu neigt, einer Handlung nachzugehen, wenn eine explizite Handlungsaufforderung vorliegt. Es geht also ganz konkret darum, Ihr Erklärvideo mit einer starken Call-to-Action zu versehen. Ein solcher ist immer dann besonders effizient, wenn damit ein Mehrwert für den Kunden verbunden ist.

Das Allgemeine Ziel ist es also, die Umsätze durch ein Erklärvideo zu steigern. Grundsätzlich könnte die Zielsetzung aber auch eine ganz andere sein, bspw. die Aufforderung zur Registrierung bei einem Newsletter, oder das downloaden eines E-Books. So können Sie gemäß Ihrer Zielsetzung auch leichter den Erfolg Ihres Erklärvideos messen.

  • Die Wirkung

Welches Problem löst Ihr Produkt, wer stellt also die perfekte Zielgruppe dar?

Während der Vorbereitung Ihres Erklärfilms ist es sehr wichtig, genau dieses Problem zu personalisieren, um den Zuschauer damit emotional ansprechen zu können.

Der potenzielle Kunde muss sich hierbei verstanden fühlen. Er muss sehen, dass sein individuelles Problem ernst genommen wird, dass Sie ein Experte auf diesem Gebiet sind und dass Sie ihm mit genau Ihrem Angebot helfen können.

Essenzielle Fragen, die Ihnen bei der Vorbereitung helfen

Zum Inhalt

  • Wie kann ich den Zuschauer neugierig machen?
  • Wie lässt sich der Hauptnutzen meines Produkts/meiner Dienstleistung in zwei Sätzen zusammenfassen?
  • Was ist der USP (das Alleinstellungsmerkmal) meiner Lösung in Abgrenzung zur Konkurrenz?

Zum Ziel

  • Welchen Mehrwert kann ich meinem Kunden bieten?
  • Was ist der nächste logische Schritt zur Lösung seines Problems?
  • Wie kann ich den Kunden an mich binden? (Newsletter, Landing Page etc.)

Zur Wirkung

  • Wie fühlt sich mein Kunde, wenn er mit seinem Problem konfrontiert wird?
  • Wodurch löst mein Angebot das Problem des Kunden?
  • Wie erzeuge ich einen AHA-Effekt beim Zuschauer?
  • Welche Vorteile meines Angebots erachten bisherige Kunden als besonders wichtig?

Fazit – Für einen erfolgreichen Erklärfilm sollte die Produktion gut geplant sein

Je ausführlicher Sie sich im Vorfeld mit diesen drei zentralen Bereichen Ihres Erklärfilms auseinandergesetzt haben, desto schneller lassen sich die ersten Produktionsschritte planen. Behalten Sie dabei immer die Fragen, die Sie ihrem potenziellen Kunden in Ihrem Erklärfilm beantworten wollen, im Hinterkopf.

Die Auswahl des passenden Stils, die Anpassung an Ihre persönliche CI, die Besetzung des richtigen Sprechers und viele weitere, sind Punkte, die folglich zu einem gelungenen Erklärfilm beitragen.

Bild: Copyright (c) Depositphotos.com/ -panya-

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