Allgemeine Vertragsbedingungen der Boost Media GmbH

1 Geltungsbereich

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) finden auf sämtliche Vertragsverhältnisse des Auftraggebers, handelnd als Unternehmer iSv. § 14 Abs. 1 BGB, mit der Boost Media GmbH, Pallaswiesenstraße 182, 64293 Darmstadt vertreten durch den Geschäftsführer Clemens Groche und Moritz Mollenkopf (nachfolgend auch: „Videoboost“ oder „Verwender“ genannt) und auf alle gemäß Angebot von Videoboost hergestellten Film- und Bildproduktionen (nachfolgend „Produktion“ genannt) Anwendung.

(2) Gegenbestätigungen, Gegenangeboten oder sonstigen Bezugnahmen des Auftraggebers, unter Hinweis auf seine Geschäftsbedingungen wird hiermit widersprochen; abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie von Videoboost schriftlich bestätigt werden.

 

2 Herstellung, Beistellungen, Mitwirkungsrechte und -pflichten des Auftraggebers

 (1) Videoboost stellt seine Dienstleistungen und Produktionen nach den Weisungen und Wünschen des Auftraggebers, auf der Grundlage seiner Beistellungen und/oder Informationen sowie auf der Basis des gemeinsam besprochenen Briefings im Rahmen der gewählten Leistungspakete her.

(2) Der Auftraggeber besorgt die Sicherung seiner Daten. Der Auftraggeber liefert seine Beistellungen / Informationen unverzüglich nach Vertragsbeginn und digital. Etwas anderes gilt nur bei anderslautenden Mitteilungen von Videoboost in Textform.

(3) Videoboost teilt dem Auftraggeber vorab die Anforderungen an dessen Beistellungen mit und prüft die Beistellungen bei deren Erhalt auf offensichtliche Mängel. Produkte und oder Dienstleistungen von Videoboost sind insbesondere dann nicht fehlerhaft oder mangelhaft, wenn Videoboost nachweist, dass die vom Auftraggeber behauptete Abweichung / der gerügte Mangel allein oder überwiegend auf der Fehlerhaftigkeit oder Unvollständigkeit des von ihm überreichten Materials bzw. seiner Informationen beruht.

 

3 Korrekturwünsche des Auftraggebers; nachträgliche Anpassungen

 Gemäß der Videoboost „Zufriedenheitsgarantie“ gewährt Videoboost dem Auftraggeber eine im vereinbarten Preis inbegriffene unbegrenzte Korrekturmöglichkeit des Produktes innerhalb der jeweiligen im Angebot bzw. im Leistungspaket beschriebenen Produktionsphase (Skript/Konzeption inklusive Sprechertext und Bildideen, Storyboard/Illustrationen, Animation/Postproduction, exklusive der aufgenommen Sprecherstimme). Nach Abschluss einer Produktionsphase und deren Freigabe durch den Auftraggeber können weitere Änderungen in der abgeschlossenen Produktionsphase vorgenommen werden (sog. „nachträgliche Änderungen“). Die Zufriedenheitsgarantie betrifft nicht die Tonaufnahme des Sprechers. Änderungen an dieser Aufnahme gelten ebenfalls als nachträgliche Änderungen. Durch diese nachträglichen Änderungen entstehende Kosten sind vom Auftraggeber zu tragen.
4 Lieferfristen; Termine

 Die von Videoboost genannten Liefertermine und –fristen beinhalten nicht die Dauer für die Mitwirkung/ Beistellungen des Auftraggebers, es sei denn, es wird die Dauer bzw. Frist für die Mitwirkung/Beistellungen des Auftraggebers ausdrücklich von Videoboost im Angebot benannt.

 

5 Abnahme der Leistungen von Videoboost

 Videoboost zeigt dem Auftraggeber nach jeder Produktionsphase deren Abschluss in Textform an und weist ihn dabei auf folgende Obliegenheit hin: Wünscht der Auftraggeber binnen 1 Woche nach der Anzeige keine Änderungen oder macht er keine Mängel in Textform geltend, gilt die jeweilige Produktionsphase als vertragsgemäß erbracht und abgenommen.

 

6 Nutzungsrechte; Referenzen

 (1) Soweit nicht anders vereinbart räumt Videoboost dem Auftraggeber an den Laufbildern/ dem Filmwerk als dem fertigen vertragsgegenständlichen Produkt (nicht an seinen Bestandteilen) ein einfaches und nicht übertragbares, örtlich und zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht zum vereinbarten Nutzungszweck ein. Der Auftraggeber darf das vertragsgegenständliche Produkt mit Ausnahme von TV-, Radio- und Kinoausstrahlungen auf jede Art nutzen. Die vorgenannten Nutzungsrechte werden aufschiebend bedingt durch die vollständige Zahlung des vereinbarten Preises eingeräumt.

(2) Wünscht der Auftraggeber die Rechte für eine TV-, Radio- oder Kinoausstrahlung oder an einzelnen Grafiken/Illustrationen, Audio- oder, Sprachelementen etc. (seine Beistellungen ausgenommen) bedarf dies der gesonderten entgeltlichen Genehmigung.

(3) Auf Verlangen von Videoboost ist der Auftraggeber verpflichtet, Videoboost über den Umfang und die Art der Nutzung der Produktion eine schriftliche Auskunft zu erteilen.

(4) Der Auftraggeber stellt  Videoboost seine Beistellungen/ Informationen frei von Rechten Dritter zur Verfügung und räumt Videoboost daran das zeitlich, räumlich und sächlich unbegrenzte ausschließliche Nutzungsrecht mit der Maßgabe ein, dass er seine Beistellungen/ Informationen selbst zeitlich, örtlich und sächlich unbegrenzt für eigene Zwecke nutzen darf. Dieses Nutzungsrecht umfasst das Recht, die  Produktion in eine Referenzliste zu Werbezwecken aufzunehmen, unter Wiedergabe des Logos oder Schriftzuges des Auftraggebers auf der eigenen Homepage und in Pressemeldungen zu veröffentlichen und entsprechende Links zu setzen sowie für eigene Zwecke Kopien herzustellen, zu verbreiten oder vorzuführen.

 

7 Haftungsbegrenzung

 Im Falle einfacher Fahrlässigkeit, wenn keine Kardinalpflicht verletzt wird und ausschließlich bezogen auf Schäden am Vermögen oder Eigentum des Auftraggebers haftet Videoboost begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

 

8 Geheimhaltung

 Videoboost ist zur Geheimhaltung verpflichtet und trifft alle zumutbaren und üblichen Maßnahmen zur Geheimhaltung. Erfüllungsgehilfen (Mitarbeiter, Filmschaffende, Subunternehmer) werden entsprechend zugunsten des Auftraggebers verpflichtet.

 

9 Textform; Vertraulichkeit

 (1) Der Inhalt einer E-Mail gilt als rechtliche Willenserklärungen, wenn die E-Mail den Namen und die E-Mail-Adresse des Absenders, den Zeitpunkt der Absendung (Datum und Uhrzeit) sowie eine Wiedergabe des Namens des Absenders am Ende der Nachricht enthält.

(2) Für unverschlüsselt im Internet übermittelte Daten ist eine Vertraulichkeit nicht gewährleistet. Jeder Vertragspartner stellt auf Wunsch des anderen ein abgestimmtes Verschlüsselungssystem auf seiner Seite zur Verfügung.

 

10 Anwendbares Recht; Erfüllungsort; Gerichtsstand

(1)  Anwendbar ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland ohne das UN-Kaufrecht.

(2) Gerichtsstand und Erfüllungsort für sämtliche Leistungen aus diesem Vertragsverhältnis ist Darmstadt.

 

11 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

Online-Streitbeilegung:
Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden.

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